Prostituiertenmord - DNA-Spuren an Leiche entdeckt

Im Fall der vor rund eineinhalb Wochen ermordeten bulgarischen Prostitu­ierten Petya Filkova gibt es laut der Tageszeitung "Österreich" eine erste Spur. Ermittler hätten auf der Leiche eine DNA-Mischspur gefunden, hieß es in einem Bericht am Dienstag. Chefinspektor Leopold Etz wollte dies so nicht bestätigen: "Zu den Spuren sag' ich öffentlich überhaupt nichts", teilte er auf APA-Anfrage mit. "Das ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt."
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Nach Informationen der Zeitung sei jedoch nicht klar, ob es sich bei der Spur um den Täter oder einen der letzten Kunden der Prostituierten handle. Filkova wurde in der Nacht auf den 29. Mai zum letzten Mal am Straßenstrich auf der Äußeren Mariahilfer Straße bei einem Kebab-Stand gesehen. Dort dürfte sie – wie die Polizei vermutet – nach Mitternacht in den Wagen ihres späteren Mörders eingestiegen sein.

Das Verbrechen dürfte sich noch in derselben Nacht ereignet haben. Die 24-Jährige wurde laut Obduktion erschlagen. Die Leiche der Bulgarin wurde in den Morgenstunden des 30. Mai bei Hohenruppersdorf (Bezirk Gänserndorf) aufgefunden. Die Tote war nackt und angezündet worden. Sowohl die Kleidung als auch die Handtasche des Opfers fehlen.

Die Gewalttat an der Bulgarin weist Parallelen zum knapp drei Jahre zurückliegenden Verbrechen an der damals 23-jährigen Prostituierten Katerina Vavrova auf, die am 6. August 2007 aufgefunden wurde. Die Leiche der auf dem Straßenstrich im Prater tätig gewesenen Tschechin war ebenfalls nackt abgelegt und angezündet worden. Der Auffindungsort befand sich in Asparn a.d. Zaya (Bezirk Mistelbach) – nur rund 25 Kilometer von Hohenruppersdorf entfernt.

Nach wie vor suchen die Fahnder nach Informationen, wer die Bulgarin am späteren Freitagabend noch gesehen hat und ab diesem Zeitpunkt über den weiteren Verbleib der Frau Angaben machen kann. Hinweise sind an das Landeskriminalamt unter Tel.: 059133/30-3333 oder an jede Sicherheitsdienststelle erbeten.

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