Prostituierten-Mord: Verdächtige aus Rotlichtmilieu auf der Flucht

Es gibt eine Tatverdächtige, sie ist ebenfalls Chinesin, stammt aus dem Rotlichtmilieu und befindet sich auf der Flucht. Momentan warte man auf die Ergebnisse der DNA-Analyse, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Michaela Schnell.

Um die Ermittlungen nicht zu behindern, halte man sich mit Aussagen rund um den Fall sehr zurück. Derzeit werden am Tatort gefundene Haare analysiert. Das Mordmotiv dürfte ein geschäftliches sein. “Wir tappen aber noch im Dunkeln”, sagte Schnell. Offenbar wollten die Frauen gemeinsam ein Massagestudio in der Millergasse 42 – dem Tatort – eröffnen.

Gefunden wurde die Leiche der 47-jährigen Chinesin, die offiziell in Österreich als Prostituierte arbeitete, von einer Freundin. Die Ermittlungen unmittelbar nach der Tat haben sich aufgrund von Sprachproblemen bei der Einvernahme als äußert zäh erwiesen. Der Fall wurde am Montag an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben.

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