Prinzessin kritisiert Ignoranz

Die norwegische Prinzessin Mette-Marit (33) hat ihre Landsleute wegen der Stigmatisierung von HIV-Infizierten kritisiert.

Die Ehefrau von Kronprinz Haakon (33) sagte in einem Interview der Osloer Fachzeitschrift „Positiv“: „Auch in Norwegen erleben wir einen enormen Mangel an Kenntnissen und, möglicherweise als Folge davon, die Stigmatisierung von Betroffenen.“ Als Sonderbotschafterin der UN- Hilfsorganisation UNAIDS hat Mette-Marit schon mehrfach Aids- Hilfeprojekte in Ländern der Dritten Welt besucht.

„Wir werden dieses Problem niemals in den Griff bekommen, wenn Leute sich nicht auf HIV testen lassen wollen, weil sie danach nicht mit der nötigen Fürsorge und Behandlung rechnen können.“ Auch in Norwegen selbst habe sie mit Infizierten und Kranken gesprochen, die ihre Diagnose um jeden Preis vor den eigenen Angehörigen verheimlichen. Sie werbe nicht für das Eingehen von Risiken, sondern für mehr Offenheit, damit das Leben mit der HIV-Infektion und der Krankheit Aids leichter werden könne.

  • VIENNA.AT
  • Promis
  • Prinzessin kritisiert Ignoranz
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen