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"Prekäre Lage": Wiener Kaffeehäuser in der Coronakrise

Wolfgang Binder ist in einer neuen Folge von "Heast Oida" zu hören.
Wolfgang Binder ist in einer neuen Folge von "Heast Oida" zu hören. ©pixabay.com/VIENNA.at
Die Coronakrise trifft auch die Wiener Kaffeehäuser hart. Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser hat noch vor dem zweiten Lockdown mit VIENNA.at gesprochen.
Wiener Kaffeehäuser kämpfen ums Überleben

Die Wiener Kaffeehäuser wurden von der Coronakrise hart getroffen. Knapp 2.000 Kaffeehäuser gibt es in Wien - die Lage ist vor dem Lockdown laut Wolfgang Binder bereits "prekär". Vor allem das Homeoffice hat Auswirkungen auf den Kaffeehaus-Betrieb. Sowohl Treffen von Freunden, aber auch Treffen mit Kunden fallen dadurch weg. "Die Leute gehen einfach weniger fort".

Publikum fehle quer durch alle Gesellschaftsschichten

Binder geht davon aus, dass auch eine gewisse Angst in den Köpfen der Leute verankert ist, dass sie nicht drinnen sitzen möchten. "Obwohl es gar keine bessere Location als Kaffeehäuser gibt" - schließlich seien es meist hohe Räume mit guter Belüftung. Das Publikum fehle dennoch quer durch alle Gesellschaftsschichten.

Dem Umsatzverlust versucht man mit Kampagnen entgegenzuwirken, bei denen auf die schwierige Lage hingewiesen wird. Aber: "Wir leben von unseren Gästen und wen die Gäste nicht kommen, und wir keinen Umsatz generieren können, bringt uns das alles nichts". Binder rechnet damit, dass bis Sommer 2021 rund 30 Prozent der Wiener Kaffeehäuser zusperren müssen.

Welchen Appell Binder den Kunden gibt, kann in der neuen Folge von "Heast Oida" nachgehört werden.

(Red)

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