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Preise 2019: Diese Dinge wurden teurer

Hier stiegen die Preise 2019.
Hier stiegen die Preise 2019. ©pixabay.com (Sujet)
2019 sind die Mieten um 3,0 Prozent angestiegen. Fleisch wurde um 2,1 Prozent teurer, Fisch sogar um 5,5 Prozent. Technik wurde hingegen günstiger.

Die Teuerung des Jahres 2019 ist mit 1,5 Prozent deutlich geringer ausgefallen als im Jahr 2018 mit 2,0 Prozent und 2017 mit 2,1 Prozent. Sie lag aber über den Werten von 2016 und 2015 (jeweils 0,9 Prozent). 2019 stiegen die Mieten um 3,0 Prozent und damit doppelt so stark wie die allgemeine Inflationsrate (VPI). Nahrungsmittel wurden um 1,1 Prozent teurer.

Mieten stiegen 2019 doppelt so stark wie Inflationsrate

Stärkste Preistreiber war 2019 laut Statistik Austria der Bereich Wohnung, Wasser und Energie. Dafür musste 2019 im Schnitt um 2,8 Prozent mehr bezahlt werden. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete um 3,1 Prozent mehr, Haushaltsenergie verteuerte sich um 2,6 Prozent, wozu hauptsächlich die um 3,7 Prozent höheren Strompreise beitrugen. Feste Brennstoffe wurden mit 4,4 Prozent noch teurer, Fernwärme kostete um 1,9 Prozent mehr und Gas um 0,7 Prozent. Heizöl wurde um 1,3 Prozent günstiger.

Restaurant-, Hotel- und Fleischpreise gestiegen

Zweitstärkster Preistreiber waren im Vorjahr die Restaurant- und Hotelpreise mit einem Anstieg von 2,9 Prozent. Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen, also das Essen im Gasthaus und das Übernachten im Hotel, kosteten jeweils um 2,9 Prozent mehr.

Beim Nahrungsmitteleinkauf veränderten sich die Ausgaben für die einzelnen Waren unterschiedlich: Die Preise für Fleisch stiegen um 2,1 Prozent, für Gemüse um 3,9 Prozent, für Brot- und Getreideerzeugnisse um 1,7 Prozent sowie für Fisch um 5,5 Prozent. Milch, Käse und Eier verteuerten sich um 0,9 Prozent, Obst wurde um 5,0 Prozent billiger. Alkoholfreie Getränke kosteten um 0,1 Prozent weniger.

Verkehr blieb fast preisstabil

Der Verkehr blieb mit einem Preisanstieg von nur 0,3 Prozent im Schnitt fast preisstabil. Treibstoffe verbilligten sich um 1,5 Prozent - im Jahr 2018 hatten sie sich noch um 9,0 Prozent verteuert. Für Reparaturen privater Verkehrsmittel hingegen zahlte man 2019 gleich um 3,8 Prozent mehr.

Als Preisdämpfer zeigte sich der Bereich Nachrichtenübermittlung, wo die Preise um 3,2 Prozent sanken. Telefon- und Telefaxdienste verbilligten sich um 2,8 Prozent. Um 5,0 Prozent günstiger wurde die Mobiltelefonie (Dienstleistungen). Die Mobiltelefone selber, also die Geräte, wurden sogar um 6,9 Prozent billiger. Notebooks wurden um 7,5 Prozent günstiger, und Flugtickets um 6,2 Prozent.

Der tägliche Einkauf wurde 2019 unterdurchschnittlich teurer: Der Mikrowarenkorb kostete nur um 0,3 Prozent mehr, der Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf) um 0,7 Prozent. Auch der private Pkw-Verkehr (Erwerb und Betrieb von Pkw) wurde nur um 0,3 Prozent teurer. Die Tarife und Gebühren verteuerten sich um 1,5 Prozent. Überdurchschnittlich teurer wurden die öffentlichen Verkehrsmittel: Die Preise für den öffentlichen Personennahverkehr stiegen um 1,8 Prozent.

(APA/red)

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