Preis für österreichische Quantenphysiker

Physiker Anton Zeilinger ist eine Koryphäe der Uni Wien.
Physiker Anton Zeilinger ist eine Koryphäe der Uni Wien. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die Wiener Physiker Mario Krenn und Anton Zeilinger wurden für ihre Arbeit vom Fachjournal PNAS ausgezeichnet.

Das Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) zeichnet sechs 2018 veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten mit dem Cozzarelli-Preis aus. Im Bereich “Physik und Mathematik” erhalten Physiker der Universitäten Wien und Innsbruck sowie des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Preis.

Mit dem seit 2005 vergebenen Preis werden herausragende Beiträge zu den wissenschaftlichen Disziplinen der US-National Academy of Sciences (NAS) gewürdigt. Sie wurden aus den mehr als 3.200 Forschungsartikeln ausgewählt, die im vergangenen Jahr in dem Fachjournal erschienen sind.

Auch Wiener Physiker ausgezeichnet

Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Arbeit von Alexey Melnikov, Hendrik Poulsen Nautrup, Vedran Dunjko, Markus Tiersch und Hans Briegel von der Uni Innsbruck sowie Mario Krenn und Anton Zeilinger von der Uni Wien und dem IQOQI steht das Computerprogramm “Melvin”. Dieser 2016 von Krenn, Zeilinger und Kollegen entwickelte Algorithmus kann automatisch neue Quantenexperimente designen und hat durch seine unkonventionellen Lösungsvorschläge zu neuen Ideen geführt. Gemeinsam mit den Innsbrucker Kollegen um Hans Briegel haben sie in der 2018 veröffentlichten, nun prämierten Arbeit die Möglichkeiten von “Melvin” durch Künstliche Intelligenz (KI) erweitert.

(APA/red)

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