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Prater-Unternehmer fürchten um Zukunft

Zwist um Zukunft des Praters geht weiter - Verband beklagt unklare Ziele der Politik - Verwaltungsgesellschaft sieht eine kleine Gruppe, die gegen Masterplan agitiert.

Neue Runde in der seit Jahren schwelenden Auseinandersetzung um den Umbau des Wiener Wurstelpraters zu einem modernen Vergnügungsgebiet. Am Freitag kritisierte der Praterverband als Interessensvertretung der ansässigen Unternehmer die Arbeitsweise des von der Stadt beauftragten Experten Emanuel Mongon und die Informationspolitik der Stadt. Nach ihrer Ansicht sei dadurch ein „Herzstück Wiens“ akut bedroht.

Mongon, der seit vergangenem Jahr im Auftrag der Stadt einen Masterplan für das Gebiet erstellen soll, wurde vom Verband hart angegriffen. Der Prater sei zu schade für persönliche Profilierung, betonte Präsident Hubert Pichler. Man sei in die Planung nicht involviert, es habe keine ausführlichen Gespräche mit allen Betreibern gegeben. „Es ist bedauerlich, dass die Stadt Wien einem Nicht-Wiener mehr vertraut, als den Menschen, die hier seit Generationen ansässig sind“, meinte auch Verbands-Pressesprecher Alexander Meyer-Hiestand.

“Masterplan ohne Plan”
Man habe einen „Masterplan ohne Plan“, da dieser dem Verband bisher nicht vorliege und eine Politik, deren Ziele unklar seien. Nach welchen Kriterien etwa die Konzessionen auf welche Zeit vergeben werden, sei völlig unklar. Als Folge davon werde das kommende Jahr das erste ohne neue Attraktionen sein, da den Unternehmern die Planungssicherheit fehle. Bis 2002, als die Verwaltungs-Agenden an die neue Praterverwaltungsgesellschaft übergeben wurden, sei alle bestens gelaufen, erinnerte sich Meyer-Hiestand.

Deren Chef, Georg Wurz, war sich auf APA-Anfrage hingegen sicher, dass „die Mehrheit der Praterunternehmer voll hinter dem Masterplan steht“. Lediglich eine kleine Gruppe agitiere aus emotionalen Gründen gegen das Vorhaben: Man hätte das Geschäft immer schon alleine betrieben und brauche „keinen Ausländer“ (Mongon, Anm.), der dies erledige.

Man befinde sich derzeit in der Umsetzungsphase und führe zahlreiche Einzelgespräche mit den Betreibern. Damit wolle man jedoch erst an die Öffentlichkeit treten, wenn die Dinge beschlossen sind, so Wurz. In die neuen Verträge sei der Praterverband allerdings nicht mehr derart eingebunden, wie früher, als er allein über Konzessionen entscheiden konnte. Diese seien nur in einer angekündigten Übergangsphase während der Erarbeitung des Masterplans befristet vergeben worden.

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