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Prag: Kardinal und Staatspräsident

Als Beitrag zum Aufbau guter Beziehungen zwischen Staat und Kirche hat der Prager Erzbischof, Kardinal Miloslav Vlk, sein jüngstes Treffen mit dem tschechischen Staatspräsidenten bezeichnet.

Die Begegnung sei zur beiderseitigen Zufriedenheit verlaufen, sagte Vlk laut Kathpress im Gespräch mit der tschechischen Tageszeitung „Pravo“.

Das Treffen am Samstag war des erste zwischen Vlk und Klaus nach dessen Wahl zum Staatspräsidenten. Das Gespräch bei Weihnachtsstollen, für das laut Protokoll nur 45 Minuten geplant gewesen waren, dauerte anderthalb Stunden.

Auch Klaus äußerte sich zufrieden über die Unterredung mit dem Kardinal. „Es ist gut, dass wir auf diese Weise miteinader reden, und ich bin zu einer Fortsetzung des Dialogs bereit“, hob Klaus hervor. Hauptthema des Gesprächs sei die Bedeutung des Staatsvertrages zwischen dem Vatikan und Tschechien gewesen, den das tschechische Parlament in diesem Jahr nicht ratifiziert hat.

„Wir haben nach einer geeigneten Form gesucht, damit der Vertrag nach kleinen Veränderungen in Kraft treten kann“, sagte Klaus. Eine nächste Unterredung zwischen dem Primas und dem Präsidenten soll in den kommenden Monaten stattfinden.

Klaus – er ist Mitglied der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche – und Vlk tauschten bei ihrem Treffen im Prager Erzbischöflichen Palais auch Geschenke aus. Vlk schenkte dem Präsidenten eine neue Publikation über den Sitz der Prager Erzbischöfe und einen Film, der aus Anlass seines 70. Geburtstags gedreht worden war. Klaus brachte dem Kardinal historische Drucke mit.

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