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Potente veröffentlicht Briefwechsel

"Lieber Max! Gerade habe ich das erste Kapitel meines ’neuen Lebens’ aufgeschlagen - und fühle mich wie in einem schweren, düsteren russischen Emigrantendrama."

“Ich komme mir vor wie ein trauriger Idiot, der am Zaun steht und keine Eintrittskarte hat.” So berichtet die Schauspielerin Franka Potente ihrem alten Freund Max Urlacher von ihrem Jahr in Los Angeles, während Max sie mit Neuigkeiten aus der Heimat Berlin versorgt. Der Herder-Verlag lässt neugierige Potente-Fans jetzt an dem persönlichen Briefwechsel „Los Angeles – Berlin. Ein Jahr“ teilhaben.

Von August 2002 bis Juli 2003 schreiben einander die beiden Schauspieler Potente (die mit „Lola rennt“ ihren Durchbruch hatte) und Urlacher über den großen Teich hinweg. Kommende und gehende Liebschaften (Urlacher ist mit einer Wienerin, seinem „Sachertörtchen“, liiert, Potente knabbert noch an der verflossenen Liebe zu ihrem langjährigen Freund, dem Regisseur Tom Tykwer), aber auch das so ganz unterschiedliche Erleben des beginnenden Irak-Krieges in LA und Berlin werden humorvoll thematisiert.

Das Buch eignet sich hervorragend als Lektüre für junge Menschen, die ihrer Heimat wenigstens zeitweise den Rücken kehren wollen. Gut zu wissen, dass selbst Franka Potente mit Verständnisschwierigkeiten, Wohnungssuche und vor allem der Fremde an sich zu kämpfen hat. Geholfen hat in ihrem Fall ein aus dem Tierheim adoptierter Hund und ein Buick Riviera, Baujahr 1969. Und auch Insiderinfos liefert die Amerikareisende. Oder hätten Sie gewusst, wie man auf ein Schild „Number 1’ only“ auf der Friseurtoilette zu reagieren hat?

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