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Postbus streikt Dienstag und Mittwoch

Der angekündigte Warnstreik bei der österreichischen Postbus AG wird am Dienstag und Mittwoch stattfinden. Dies bestätigte der Betriebsrat am Montag. Konsequenzen im Ländle

Der nunmehrige 48 stündige Warnstreik, der von Dienstag 00 Uhr bis Mittwoch 24 Uhr dauern soll, ist bereits die zweite Arbeitsniederlegung bei der österreichischen Postbus AG. Auch diesmal sollen alle 1.600 Postbusse in der Garage bleiben. Schon Ende Mai während des ersten Streik, der damals 24 Stunden dauerte, galten jene Schulkinder, die auf den Postbus angewiesen sind, österreichweit als entschuldigt. Der Betriebsrat rechnet damit, dass es diesmal zu einer ähnlichen Regelung kommen wird. Der Vorstand hofft, rund 100 Busse von Privaten anmieten und damit zumindest einen Teil des Betriebs aufrecht erhalten zu können.

Parallel zum Streik will der Betriebsrat morgen, Dienstag, und übermorgen, Mittwoch, auch Kundengebungen abhalten. Geplant sind Straßenblockaden und eine Mahnwache vor der Zentrale der ÖIAG in der Wiener Kantgasse.

Die Postbus-Belegschaft demonstriert damit gegen die geplante Teilprivatisierung des Unternehmens. Laut Regierungsplan soll der Postbus zunächst vom jetzigen Eigentümer ÖIAG zu 100 Prozent an die ÖBB übertragen und im Anschluss zu 30 Prozent an Private weiterverkauft werden. Der Betriebsrat fürchtet dabei den Abbau von 1.000 der insgesamt 3.000 Arbeitsplätzen und die Einstellung unrentabler Linien. Die Regierung weist das zurück.

Die Kosten des Streiks schätzt der Vorstand des Postbusses pro Tag auf rund 700 Mill. Euro. Er hat diesmal Sanktionen für die Belegschaft angekündigt: Zumindest für die streikenden Mitarbeiter unter den 30 Prozent Angestellten des Postbusses soll es kein Gehalt geben.

Im Betriebsrat sieht man diese Drohung allerdings gelassen. Ein Großteil der Angestellten werde nicht streiken, sondern einfach nicht zu seinen Postbussen kommen, weil sie von den Kollegen blockierd würden. Sollte dennoch ein Angestellter streiken und daher kein Gehalt erhalten, werde die Strikkasse des ÖGB einspringen, hieß es am Montagmorgen zur APA.

Für Montag, 10 Uhr hat der Betriebsrat eine Pressekonferenz angekündigt, bei der er ausführlich über den Streik informieren will.

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