Portugal bleibt im EM-Rennen

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Die Gastgeber besiegten Russland mit 2:0 und wahrten damit ihre Chancen auf einen Einzug ins EM-Viertelfinale - Russland als erste Nation ausgeschieden.

Portugal bleibt bei der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land im Rennen um einen Viertelfinalplatz. Die Portugiesen besiegten am Mittwoch Russland mit 2:0 (1:0). Der Treffer erzielten Maniche in der 7. und Rui Costa in der 89. Minute. Für Russland bedeutete dies das EM-Aus. Im zweiten Spiel des Tages rang Griechenland den Spaniern ein 1:1 (0:1) ab und bleibt damit Tabellenführer in Gruppe A.

EM-Gastgeber Portugal darf aufatmen – Vor 65.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion “Da Luz” in Lissabon schossen Maniche (7.) und Rui Costa (88.) die entscheidenden Tore für die gegenüber der 1:2-Auftaktniederlage gegen Griechenland stark verbesserten Iberer. Der russische Torhüter Owtschinnikow kassierte in der 45. Minute wegen Torraubs die Rote Karte.

Für Portugal ist der Weg ins Viertelfinale dennoch weiterhin sehr steinig, denn nur ein Sieg im abschließenden Gruppen-Schlager am Sonntag gegen Spanien befördert die Veranstalter in die Runde der letzten acht Teams.

Beim Unentschieden zwischen Spanien und Griechenland brachte Morientes die Iberer in der 28. Minute zwar in Führung, Charisteas gelang aber in der 66. Minute der Ausgleich für die Rehhagel-Elf. In den letzten 25 Minuten zeigten dann die Spanier, wozu sie in der Offensive fähig sind, ihre Drangperiode blieb jedoch trotz Chancen von Joaquin (72., 79.), Helguera (75.), Valeron (78.) und Vicente (84.) unbelohnt.

Für Griechenland bedeutet dies nun eine sehr gute Ausgangsposition für den Aufstieg ins Viertelfinale. Im letzten Gruppenmatch gegen Russland reicht den Hellenen ebenso ein Punkt zum Viertelfinal- Aufstieg wie den Spaniern im iberischen Duell mit Portugal.

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