"Polizeitrick": Betagtes Ehepaar aus Bezirk Tulln wurde Opfer

Betrugsmasche am Telefon: Ein älteres Ehepaar hat Geld an eine unbekannte Frau übergeben, weil die Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein soll
Betrugsmasche am Telefon: Ein älteres Ehepaar hat Geld an eine unbekannte Frau übergeben, weil die Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein soll ©Pixabay (Sujet)
Eine weit verbreitete Masche, von der leider immer noch nicht alle potentiellen Opfer wissen: Im Bezirk Tulln ist ein betagtes Ehepaar am Dienstagnachmittag auf den sogenannten Polizeitrick hereingefallen.

Weil die Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein soll, hat eine 92-Jährige einer vorerst unbekannten Frau Geld übergeben. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich warnte am Mittwoch einmal mehr vor der Masche.

Polizeitrick: Kaution von 90.000 Euro von älterem Ehepaar verlangt

Die Täter hatten die 92-Jährige und deren 94 Jahre alten Ehemann telefonisch kontaktiert. Eine Frau gab sich dabei als Sekretärin bei der Polizeiinspektion Tulln aus und teilte mit, dass wegen des Unfalls eine Kaution von 90.000 Euro zu hinterlegen sei. Andernfalls würde die Tochter in Haft gehen. Die Forderung sei durch einen angeblichen Beamten der Polizeiinspektion Tulln unterstrichen worden.

Tochter hatte angeblich Unfall erlitten

Die vermeintliche Tochter habe danach "Mutti, Mutti mir geht ́s so schlecht" ins Telefon geweint, berichtete die Landespolizeidirektion weiter. Etwa zwei Stunden später wurde Geld abgeholt, das die betagten Opfer zu Hause hatten. Dass sie Opfer eines Betrugs geworden war, wurde der 92-Jährigen bewusst, nachdem sie noch am Nachmittag mit ihrer wirklichen Tochter gesprochen hatte.

(APA/Red)

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