Polizeipräsident sieht "geeignete Aufgaben" für Geiger

Polizeipräsident Pürstl: "Das ist man ihm schuldig"
Polizeipräsident Pürstl: "Das ist man ihm schuldig" © APA
Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl will Hofrat Ernst Geiger wieder in den Polizeidienst einbinden: "Das ist man ihm schuldig."

“Wenn er wieder bei der Polizei arbeiten will, hat er einen Rechtsanspruch darauf”, sagte Pürstl, der davon ausgeht, dass die Disziplinarkommission Geigers Suspendierung in Kürze aufheben wird. Planstellen, für die der ehemalige Leiter der Kriminalpolizeilichen Abteilung infrage käme, wären derzeit zwar keine vakant, “aber es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass es bei der Wiener Polizei geeignete Aufgaben für einen Kriminalisten vom Kaliber Geigers gibt”.

Pürstl will sich daher möglichst rasch mit Geiger über dessen Zukunftsvorstellungen und eine mögliche Rückkehr in den aktiven Dienst unterhalten: “Das ist man ihm schuldig. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich seine Fähigkeiten, seinen Intellekt und seinen Fleiß immer geschätzt habe.” Speziell in der Kriminalitätsbekämpfung wäre Geigers Wissen und Können gefragt.

Für Geiger sei es sicher “beinhart” gewesen, dass es drei Jahre dauerte, ehe sich die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen als haltlos herausstellten, sagte Pürstl. “Ich habe auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass der dringende Verdacht besteht, dass man ihm eine üble Falle gestellt hat”, kommentierte der Polizeipräsident das gegen Geiger geführte Strafverfahren.

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