Politikergehälter steigen um 2,3 Prozent

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Die Politikergehälter werden ab 1. Juli um 2,3 Prozent angehoben. Diesen Anpassungsfaktor hat Rechnungshofpräsident Moser am Dienstag im Amtsblatt der „Wiener Zeitung“ veröffentlicht.

Die Erhöhung orientiert sich an der Inflationsrate für das vorige Jahr. Im Vorjahr waren die Politikergehälter um 1,5 Prozent erhöht worden.

Laut dem im August 1997 in Kraft getretenen Bezügebegrenzungsgesetz hat sich die Anpassung der Politikergehälter an der Inflationsrate des Vorjahres oder der Erhöhung der ASVG- Pensionen für das laufende Jahr zu orientieren und jeweils zur Jahresmitte zu erfolgen. Der geringere der beiden Werte ist heranzuziehen. Die entsprechende Überprüfung und Veröffentlichung der Daten ist Aufgabe des Rechnungshofpräsidenten. Im konkreten Fall hat die Inflationsrate 2005 im Jahresdurchschnitt 2,3 Prozent betragen, die Pensionserhöhung 2,5 Prozent.

Ausgangspunkt der 1997 fixierten Bezügepyramide ist das Gehalt der Nationalratsabgeordneten, die nach der Erhöhung monatlich 7.905 Euro verdienen werden. Der Bezug des Bundespräsidenten liegt künftig bei 22.134,10 Euro (280 Prozent vom Nationalratsabgeordneten). Der Bundeskanzler bekommt 19.762,60 Euro (250 Prozent), ein Minister 15.810 Euro (200 Prozent). Dieser Wert ist zugleich die Obergrenze für den Bezug eines Landeshauptmannes. Die Beträge werden jeweils auf zehn Cent gerundet.

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