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Polit-Rochaden auch in der OeNB

OeNB-Präsident Raidl (l.) und Gouverneur Nowotny (Mitte) machen Platz für ihre Nachfolger.
OeNB-Präsident Raidl (l.) und Gouverneur Nowotny (Mitte) machen Platz für ihre Nachfolger. ©APA/HANS KLAUS TECHT
In der Oesterreichischen Nationalbank passen sich die Führungspositionen den Farben der Bundesregierung an. Größte Chancen hat der frühere Weltbankmanager Robert Holzmann.

Im morgigen Ministerrat wird die Bundesregierung über die Nachfolge des scheidenden Präsidenten und Vizepräsidenten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ), entscheiden. Die größte Chance für die Raidl-Nachfolge hat laut Medienberichten der frühere Weltbankmanager Robert Holzmann.

FPÖler als nächster Nationalratspräsident

Auch die Chefin des Hayek-Instituts, Barbara Kolm, und der vor kurzem in den Generalrat gekommene Wiener FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo wurden bereits als potenzielle Nachfolger von Raidl genannt. Die ÖVP soll sich demnach mit dem Posten der Vizepräsidentschaft begnügen. Dafür ist laut den Berichten Casinos Austria-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner im Gespräch.

Am 1. September muss die Nationalbank einen neuen Präsidenten und Vizepräsidenten für den Generalrat haben. Die Verträge von Raidl und Kothbauer laufen Ende August aus. Im Herbst wird zudem die Neubesetzung des vierköpfigen Direktoriums unter der Leitung von Gouverneur Ewald Nowotny aktuell. Sein Mandat läuft am 31. August 2019 aus.

Neuer Gouverneur ÖVP-nah

Einheitlicher Tenor der Medienberichte ist, dass unter der nunmehrigen türkis-blauen Regierung der Präsidentenjob zur FPÖ wandern soll und der Nachfolger von Nowotny, er ist SPÖ-nahe, aus der ÖVP kommen soll. Die Weichen dafür sollen im morgigen Ministerrat gestellt werden.

Als Nachfolger von Nowotny im Gouverneursamt wurden seit längerem Vizegouverneur Andreas Ittner, der Banker Stephan Koren und Wirtschaftsprofessor Gottfried Haber kolportiert. Auch der frühere ÖVP-Chef Wilhelm Molterer und der Banker Thomas Uher wurden für Plätze im Direktorium genannt.

(APA/red)

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