Polen gedenkt des Warschauer Aufstands von 1944

200.000 polnische Zivilisten wurden getötet
200.000 polnische Zivilisten wurden getötet ©APA (Archiv/ORF)
Mit zahlreichen Gedenkfeiern wird in Polen am Samstag an den Warschauer Aufstand gegen die NS-Besatzer von 1944 erinnert. Der Aufstand, der mehr als ein Jahr nach dem ebenfalls niedergeschlagenen Aufstand im Warschauer Ghetto begann, ist für die Polen eines der größten Weltkriegsereignisse. 18.000 Aufständische kamen um, 200.000 polnische Zivilisten und 17.000 Wehrmachtssoldaten wurden getötet.

Der Aufstand richtete sich indirekt auch gegen die Sowjetunion und deren Rote Armee, die im Herbst 1944 auf Warschau vorstieß. Die sowjetischen Truppen griffen nicht in die Kämpfe gegen die Deutschen in Warschau ein, die Aufständischen gaben sich am 2. Oktober geschlagen.

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