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Polen drängen auf brititschen Arbeitsmarkt

Nach dem EU-Beitritt hoffen zahlreiche vor allem junge Polen auf Arbeit in Großbritannien und Irland, wo der Arbeitsmarkt für Bürger aus den neuen EU-Staaten offen ist.

Busse nach Großbritannien sind bereits ausgebucht, Interessenten müssten trotz der regelmäßigen Verbindungen eine Wartezeit von mindestens einer Woche in Kauf nehmen, berichtete die Zeitung „Zycie Warszawy“ am Donnerstag. „In England liegt die Arbeit auf der Straße“, zeigte sich ein 23-jähriger Warschauer überzeugt.

Die Organisationen von Auslandspolen werden förmlich von Neuankömmlingen überrannt, die Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Unterkunft benötigen. „Es werden immer mehr“, zitierte die Zeitung Zbigniew Straczek von der Polnischen Vereinigung. In Polen wurden erste Vermittlungsfirmen gegründet, die bei der Arbeitssuche in EU-Staaten helfen. Das Interesse ist groß: Auf die 300 von einer Firma angebotenen Stellen bewarben sich mehr als 1.500 Arbeitssuchende.

Der ehemalige polnische Arbeitsminister Michal Boni allerdings stellte bereits bei den Beitrittsfeiern in Dublin fest, dass seine Landsleute auch vor der offiziellen Freizügigkeit schon die Initiative ergriffen hatten: „Im Restaurant bediente mich eine Polin, die Rezeptionistin im Hotel war Polin, und sogar der Sandwich-Verkäufer war ein Landsmann“.

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