Platter verteidigt Polizisten nach tödlichen Schüssen auf S1

"Es kann nicht sein, dass die tägliche Arbeit der Polizisten schlecht gemacht, angezweifelt und in den Dreck gezogen wird. Diese Polizisten setzen mitunter ihr Leben für unsere Sicherheit aufs Spiel."

Mit diesen Worten hat sich Innenminister Günther Platter (V) am Donnerstag hinter jene Beamten gestellt, die am vergangenen Wochenende auf der Wiener Außenring-Schnellstraße (S1) eine rumänische Bande gestellt, bei einem Fluchtversuch einen der Verdächtigen getötet und die beiden anderen ebenfalls getroffen und verletzt hatten.

“Speziell in solchen Situationen müssen Polizisten binnen Sekunden entscheiden, binnen Sekunden handeln. Es handelt sich bei der Tätergruppe keinesfalls um Unbescholtene oder Kleinkriminelle, sondern um eine gefährliche Gruppe, die zahlreiche Raubüberfälle begangen hat”, sagte Platter. Er sei “stolz auf meine Polizei, wenn es gelingt, international tätige Verbrecherbanden zu fassen”.

Der Innenminister warnte davor, “Polizisten in ihrer täglichen Arbeit zu verunsichern”. Platter: “Ob die Personen im aktuellen Fall Waffen bei sich hatten oder nicht, konnten die Polizisten nicht wissen. Eines darf man nicht außer Acht lassen: Es hat bereits im Vorfeld Hinweise darauf gegeben, dass diese Leute Waffen bei sich haben könnten. Selbstverständlich wird jedoch jeder Schusswaffengebrauch bei der Polizei – auch zum Schutz der Beamten – untersucht.”

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