Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Plädoyers im Diebstahlprozess Winona Ryder

Im Diebstahlprozess gegen die US-Schauspielerin Winona Ryder haben die Verteidigung und die Staatsanwaltschaft ihre Plädoyers gehalten.

Die 31-Jährige äußerte sich weiter nicht direkt zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete am Montag die Darstellung der Verteidigung, nach der Ryder Opfer einer Verschwörung sei, als hollywoodreif. Die Staatsanwaltschaft habe hingegen Tatsachen dargestellt. Anklägerin Ann Rundle rief die zwölf Geschworenen dazu auf, den Hollywoodstar des Diebstahls schuldig zu sprechen. „Sie kam, sie klaute, sie ging…“, beschrieb Rundle Ryders Einkaufsbummel im Nobelkaufhaus Saks Fith Avenue in Beverly Hills.

Demnach habe Ryder aus reiner Lust am Nervenkitzel die Sicherheitsplaketten von Kleidern und Accessoires abgetrennt und mit dem Diebesgut den Laden verlassen. Ryder soll bei dem Vorfall im Dezember Waren im Wert mehr als 5.500 Dollar (5.531 Euro) gestohlen haben. Der zwölfköpfigen Jury wurde auch ein Überwachungsvideo gezeigt, das die prominente Kundin auf ihrem Weg durch Designer-Abteilungen und bei ihrer Festnahme zeigt. Als Beweismittel wurde unbezahlte und beschädigte Ware vorgeführt, die in den Einkaufssackerln der Schauspielerin gefunden wurde. Die Schauspielerin, die im Prozess nicht direkt befragt wurde, hatte in den drei Anklagepunkten – Diebstahl, Einbruchsdiebstahl und Vandalismus – zuvor auf unschuldig plädiert.

Ihr Anwalt Mark Geragos sagte, die Schauspielerin sei das Opfer eines Komplotts des Sicherheitspersonals geworden, das es auf sie abgesehen habe. Die Scheren, mit denen Ryder angeblich die Sicherheitsplaketten abgeschnitten habe, seien ihr untergejubelt worden. Die Aussagen des Sicherheitspersonals seien zudem widersprüchlich und Videoaufnahmen vernichtet worden, die Ryders Unschuld bewiesen hätten.

Nach sechs Prozesstagen hat in dem Fall nun die Jury das Wort. Ryder drohen im Fall einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft. Sie war 1995 für den Film „Betty und ihre Schwester“ als beste Schauspielerin für den Oscar nominiert worden.

  • VIENNA.AT
  • Promis
  • Plädoyers im Diebstahlprozess Winona Ryder
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.