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Pkw kollidiert mit Zug in der Wachau: Eine Tote

Eine Frau stirbt bei einer Kollision in der Wachau.
Eine Frau stirbt bei einer Kollision in der Wachau. ©APA/BFK KREMS/ROHRHOFER
Am Freitag ereignete sich ein schwerer Unfall in der Wachau. Ein Pkw kollidierte mit einem Zug, dabei wurde eine Frau getötet. Der Lenker trug schwere Verletzungen davon.

Eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Zug auf einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Dürnstein und Weißenkirchen (Bezirk Krems-Land) hat am Freitagnachmittag eine Tote und einen Schwerverletzten gefordert. Die Beifahrerin starb an der Unfallstelle. Der Lenker wurden im Wagen eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Er wurde laut Polizei mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen.

Unter den Ersthelfern war ein Notarzt, die Beifahrerin konnte aber nicht mehr gerettet werden. Die Frau erlag an der Unfallstelle ihren Verletzungen. “Der Lenker des Pkw wurde eingeklemmt und konnte gerettet werden”, berichtete Einsatzleiter Markus Bauer von der Freiwilligen Feuerwehr Dürnstein.

Bahnübergang in der Wachau durch Stopptafel gesichert

Der Pkw wurde von der Garnitur der Wachaubahn erfasst und rund 50 bis 60 Meter mitgeschleift, berichtete Gernot Rohrhofer vom Bezirksfeuerwehrkommando Krems. “Der Lokführer hat ein akustisches Warnsignal abgegeben”, sagte eine Sprecherin des Betreibers NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft).

Der Bahnübergang zwischen Weißenkirchen und Dürnstein ist mit Andreaskreuz und Stopptafel gesichert. Der Autolenker dürfte die Stopptafel missachtet und den Zug trotz Pfeifsignal übersehen haben, hieß es von der NÖVOG. Für die Beifahrerin im Pkw kam jede Hilfe zu spät. Der schwerverletzte Mann wurde an der Unfallstelle erstversorgt und von einem ÖAMTC-Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei den Bergungsarbeiten standen mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Frau stirbt bei Unfall in der Wachau

Die Saison der Wachaubahn läuft heuer bis Sonntag, 28. Oktober. Nun müsse geklärt werden, ob und wie stark der Zug beschädigt wurde, sagte die Sprecherin. Bis auf weiteres sei ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Gleiskörper wurde nach ersten Angaben nicht beschädigt.

Nach dem Unfall standen elf Fahrzeuge der Feuerwehren Dürnstein, Krems und Weißenkirchen, die Polizei sowie das Rote Kreuz mit First Respondern, einem Notarzteinsatzfahrzeug und drei Rettungsautos im Einsatz. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

(APA/Red)

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