PKK-Rebellen entführten zwei türkische Soldaten

Mutmaßliche PKK-Rebellen haben in der Osttürkei zwei Soldaten entführt. Wie die Streitkräfte mitteilten, wurden die Soldaten außer Dienst am späten Abend verschleppt, als die Aufständischen einen Bus zwischen den Provinzen Tunceli und Erzincan stoppten. Das Militär startete eine Suchaktion. Die Zeitung "Hürriyet" berichtete, die Soldaten seien vermutlich in die Berge in Pulmur gebracht worden.


Die türkische Regierung hat im Juli eine harte Offensive gegen die Rebellion der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Südosten des Landes und im Nordirak gestartet. Die kurdischen Rebellen greifen als Reaktion fast täglich Sicherheitskräfte an und verüben Anschläge. Mehr als 150 Soldaten und Polizisten wurden seit Juli getötet. Die Regierung gibt an, in der Zeit mehr als tausend Aufständische getötet zu haben. Unabhängige Medien bezweifeln diese Zahl.

Die Spirale der Gewalt hat eine zweijährige Waffenruhe zwischen Ankara und der PKK beendet und die Hoffnung auf einen baldigen Frieden begraben.

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