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Pilotprojekt e-Impfpass wird in Kürze gestartet

Gesundheitsminister Anschober gab bekannt, dass die rechtlichen Grundlagen für den e-Impfpass nun komplett sind.
Gesundheitsminister Anschober gab bekannt, dass die rechtlichen Grundlagen für den e-Impfpass nun komplett sind. ©APA (Sujet)
Wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nun bekannt gab, sind die rechtlichen Grundlagen für den e-Impfpass komplett und das Pilotprojekt wird in Kürze gestartet. Anwendbarkeit, Akzeptanz und Funktionalität der ersten technischen Lösungen sollen anhand der Grippeimpfung in der Praxis getestet werden. Es werden wertvolle Erkenntnisse für die 2021 zu erwartenden Coronavirus-Impfungen erhofft.

Das Projekt wurde aufgrund der Corona-Krise vorgezogen. Anschober hofft, dass bis zum Eintreffen der Covid-19-Impfungen eine funktionierende, anwenderfreundliche und breit akzeptierte e-Impfpass-Gesamtlösung steht. Eine solche werde auch besseren Einblick in die Durchimpfungsraten ermöglichen - und das könne Ausbruchs- und Krisenmanagement weiter verbessern.

Elektronischer Impfpass soll Papierimpfpass ersetzen

Der elektronische Impfpass soll letztlich vollständig den Papierimpfpass ersetzen. Alle Impfungen, die ein Mensch bekommt, sollen im Impfregister "unter strengsten Auflagen des Datenschutzes" erfasst und damit jederzeit schnell verfügbar werden.

Die gesetzliche Grundlage dafür, eine Novelle zum Gesundheits-Telematikgesetz, ist am 15. Oktober in Kraft getreten, und die nötige e-health-Verordnung (mit der datenschutzrechtlichen Grundlage) hat Anschober auch schon erlassen.

(APA/Red.)

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