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"Pilotprojekt Chancenindex" startet an Brennpunktschulen im Herbst 2021

Das Projekt soll im Herbst 2021 starten.
Das Projekt soll im Herbst 2021 starten. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Im Herbst 2021 soll das "Pilotprojekt Chancenindex" an Brennpunktschulen starten. 15 Millionen Euro sind für das Projekt im Budget 2021 dafür vorgesehen.

Seit Jahren wird in Österreich darüber diskutiert, Schulen mit besonders vielen Kindern mit Förderbedarf mit mehr Geld und Personal auszustatten. Im Herbst 2021 soll nun unter dem Titel "100 Schulen" bzw. "Pilotprojekt Chancenindex" ein erstes Forschungsprojekt zur Mittelverteilung nach sozialen Kriterien starten, heißt es in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der NEOS durch das Bildungsministerium. Im Budget 2021 sind dafür 15 Mio. Euro reserviert.

Ministerium geht von 100 bis 150 teilnehmenden Schulen aus

Für das Projekt wurden 200 Schulen identifiziert, die aufgrund der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft (hoher Anteil an Eltern mit maximal Pflichtschulbildung, viele Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status, viele Schüler mit Migrationshintergrund/nicht-deutscher Umgangssprache) für das Projekt infrage kommen. Derzeit geht das Ministerium von 100 bis 150 teilnehmenden Schulen aus. Um welche Standorte es sich handelt, soll nicht bekanntgegeben werden, um eine Stigmatisierung zu vermeiden.

Beim "Pilotprojekt Chancenindex" sollen die teilnehmenden Schulen ab dem Schuljahr 2021/22 zusätzliche Mittel in Form von Ressourcen- und Maßnahmenpaketen bekommen. Das könnten etwa zusätzliche Lehrer, Schulsozialarbeiter oder auch spezielle Coachings sein. Das Projekt wird auch wissenschaftlich begleitet. Dabei soll herausgefunden werden, welche Faktoren dafür entscheidend sind, dass "Schulen in herausfordernden Lagen" mit den jeweiligen Anforderungen und Problemen vor Ort besser umgehen können. Die Unterstützungsangebote für die Schulen sollen dann entsprechend angepasst werden.

Details bis Jahresende

Noch ist die Projektplanung nicht abgeschlossen, wie im Bildungsministerium auf APA-Anfrage betont wird. Bis Jahresende sollen allerdings die Details bekanntgegeben werden.

(APA/Red)

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