Phantombild von angeblichem Madeleine-Entführer

Seit neun Monaten vermisst
Seit neun Monaten vermisst ©APA (Archiv/epa)
Fast neun Monate nach dem Verschwinden der kleinen Madeleine ist erneut ein Phantombild vom möglichen Entführer des britischen Mädchens veröffentlicht worden. Die Zeichnung, die die britische Zeitung "News of the World" am Sonntag veröffentlichte, zeigt einen Mann mit kragenlangen Haaren, einem Schnurrbart und buschigen Augenbrauen. Das Bild sei Interpol übergeben worden, berichtete die Zeitung.

Die Zeichnung fertigte demnach ein beim FBI ausgebildeter Künstler nach Angaben der Zeugin Gail Cooper an. Diese habe sich wie die Familie McCann in der Anlage in dem südportugiesischen Ort Praia da Luz aufgehalten und den “gruseligen Mann” nach eigenen Worten mehrmals gesehen. Das Bild soll auch den Angaben einer früheren Zeugin gleichen. Auf deren Beschreibung beruhte ein Phantombild, das Ende Oktober veröffentlicht wurde und einen Mann mit einem Kind auf dem Arm zeigt. Die Zeugin hatte allerdings nicht das Gesicht des Verdächtigen beschreiben können.

Nach Angaben des Blatts soll der Mann sich in der Ferienanlage aufgehalten haben, aus der Madeleine McCann am 3. Mai verschwand.

“Wir müssen unbedingt wissen, wer und wo dieser Mann ist”, sagte der Sprecher von Madeleines Eltern, Clarence Mitchell. Die Eltern Gerry und Kate McCann sind seit Monaten Verdächtige in dem Fall. Sie selbst beteuerten immer wieder ihre Unschuld und gehen davon aus, dass Madeleine kurz vor ihrem vierten Geburtstag entführt wurde.

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