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Pferdefleisch-Skandal: AGES fand Probe mit falschem Rindfleisch in Tortelloni

Der Pferdefleisch-Skandal weitet sich auf neue Produkte aus.
Der Pferdefleisch-Skandal weitet sich auf neue Produkte aus. ©APA/Sujet
Der Skandal rund um verfälschtes Rindfleisch greift weiter um sich: Im Produkt "Tortelloni Rindfleisch" des deutschen Herstellers Gusto GmbH ist nun ein nicht deklarierter Anteil an Pferdefleisch gefunden worden.
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Das gab die AGES, die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, am Freitag in einer Aussendung bekennt.

Das Produkt war den Informationen zufolge bei Lidl Austria GmbH erhältlich.

AGES: Seit Tagen verstärkte Kontrollen

Das Produkt wurde im Rahmen der seit mehreren Tagen laufenden verstärkten Kontrollen untersucht, bei denen es um nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertiggerichte mit Rindfleisch geht. Bisher liegen laut AGES qualitative Analysen von zwei Proben vor, in der zweiten Probe sei keine Pferde-DNA nachweisbar gewesen. Hersteller des Produkts “Tortelloni Rindfleisch” ist nach Angaben der AGES die Gusto GmbH in Stuttgart.

Im Rahmen der vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Sonderkontrollaktion werden in allen Bundesländern von den zuständigen Lebensmittelaufsichten Proben im Einzelhandel (z. B. Lasagne, Burger, Rindfleischgerichte etc.) gezogen. Die Analyse wurde am AGES-Institut für Lebensmittelsicherheit in Wien durchgeführt.

Pferdefleisch von anderem Fleisch unterscheiden

Die Bestimmung einer Tierart in Fleischerzeugnissen erfolgt mit molekularbiologischen Methoden: Der erste Schritt ist die Isolierung der DNA (Erbgut) aus den Lebensmittelproben. Dazu reichen bereits wenige Gramm der Probe aus. Der eigentliche Nachweis von Pferdefleisch erfolgte danach über die gezielte Suche nach Pferde-spezifischen DNA-Abschnitten mittels Real Time PCR. Dabei wird eine DNA-Sequenz nachgewiesen, die in dieser Form nur bei Pferden vorkommt.

Dieses Verfahren eignet sich selbst bei stark erhitzten Produkten, da auch hier noch ausreichend lange, für die jeweilige Spezies charakteristische DNA-Bruchstücke vorhanden sind.

(APA)

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