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Pettersson und Findus - Trailer und Kritik zum Film

Wie ist dieser kauzige Alte eigentlich auf den Kater gekommen? Diese und andere Fragen rund um den eigenbrötlerischen Landbewohner Pettersson und seinen vierbeinigen Freund Findus werden ab Freitag im Kino beim ersten Realfilm-Abenteuer der Beiden beantwortet. Alle Spielzeiten auf einen Blick

“Pettersson und Findus. Kleiner Quälgeist – große Freundschaft” heißt der Film nach den schwedischen Bestsellern von Sven Nordqvist. Neben dem am Computer animierten gestreiften Kater spielen darin “echte” Schauspieler wie Ulrich Noethen (“Das Sams”) als Pettersson, Marianne Sägebrecht als hilfsbereite Beda und Max Herbrechter als grimmiger Nachbar Gustavsson. Regisseur Ali Samadi Ahadi (“Salami Aleikum”) hat für Pettersson und Findus ein knallbuntes, zuckerwattiges Universum erschaffen, in dem sich die Figuren wie in einer künstlichen, in sich geschlossenen Welt bewegen. Das hat seinen Reiz, ist zunächst aber gewöhnungsbedürftig.

Pettersson und Findus: Die Geschichte

Noethen überzeugt als zerstreuter, sehr liebenswerter Pettersson – mit zotteligem Bart und dem typischen, zerbeulten Riesenhut auf dem Kopf. Sägebrecht ist als Beda mit ihren “besten Zimtwecken der Welt” die gute Seele der klitzekleinen Dorfgemeinschaft. Und Max Herbrechter gibt einen wunderbar trotteligen Gustavsson ab, der von seinem pfiffigeren Hund durch den Wald geschleift wird.

An der Seite der absichtlich überzeichneten, realen Darsteller bleibt der animierte Findus etwas blass und eindimensional – kaum ein Härchen bewegt sich im Fell des sprechenden Katers. Er hüpft und quiekt zwar wie sein Bilderbuchvorbild ausgelassen, bleibt dabei aber doch irgendwie ein bisschen steif. Da ist er dann den Findus-Figuren aus den Zeichentrick-Filmen wieder recht nahe. Nordqvist habe sowohl die Drehbuchentwicklung als auch die Entstehung des Findus-Modells aktiv unterstützt, so die Filmemacher.

Pettersson und Findus: Die Kritik

Die Bilderbücher von Nordqvist sind geschickt zu einer stimmigen Geschichte arrangiert: Aus dem kleinen Finde-Kater wird nach und nach Petterssons bester Freund. Dann ist da der ewig krähende Hahn, den die Hühner lieben – sehr zum Missfallen des cholerischen Nachbarn. Ein hungriger Fuchs hält die Hofbewohner in Atem. Und am Ende wird auch geklärt, warum man auf jeden Fall öfters als nur einmal im Jahr Geburtstag feiern sollte.

Liebevoll ausgestaltet haben die Filmemacher die vielen Details aus Nordqvist wimmeligen Büchern: von den Verstecken der kleinen Mucklas im Gebälk von Petterssons Haus bis zur perfekt eingerichteten Hühnerwohnung im Stall. So gleicht die Verfilmung am Ende fast einem lebendig gewordenen Bilderbuch.

(APA)

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