Peter Handke beim Bundespräsidenten

Am 6. Dezember hatte Peter Handke seinen 65. Geburtstag gefeiert. Heute, Montag, war er in der Präsidentschaftskanzlei bei Bundespräsident Heinz Fischer zu Gast.

„Ist das eine Falle?“, scherzte der österreichische Dichter angesichts einer Vielzahl von Fotografen, die ihn bei seinem Eintreffen empfingen. Dies sei keineswegs der Fall, beruhigte ihn der Bundespräsident schmunzelnd unter Blitzlichtgewitter, „Ich muss das jeden Tag aushalten.“

Die Einladung zum Frühstück schlug der Autor allerdings aus, er habe gar keinen Hunger. „Dann trinken wir Tee“, entschied Fischer.

Statements gaben weder Fischer noch Handke ab. Er habe seinen Geburtstag „zu Hause, im Wald“ verbracht, meinte der aus Kärnten stammende und im Pariser Vorort Chaville lebende Autor, von dem die Österreichische Nationalbibliothek kürzlich einen großen Teil des Vorlasses erworben hatte, auf Nachfrage.

In Kürze erscheint unter dem Titel „Meine Ortstafeln“ ein Sammelband mit Aufsätzen, Reden und Statements von Handke, am 7. Jänner kommt seine neue, große Erzählung „Die Morawische Nacht“ in den Handel.

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