Peres eröffnet Jüdischen Weltkongresses

Der israelische Staatspräsident Shimon Peres hat sich vor den neuen Friedensgesprächen mit den Palästinensern in Washington optimistisch gezeigt. Zum Auftakt einer Versammlung des Jüdischen Weltkongresses (WJC) in Jerusalem sagte Peres am Dienstag: "Ich habe den Eindruck, dass Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sich der Größe des Auftrags bewusst und für die Gelegenheit bereit ist."

Er wünsche dem Regierungschef Glück und Erfolg, sagte er vor etwa 400 Mitgliedern der internationalen Vereinigung.

Bei der zweitägigen WJC-Versammlung soll es vor allem um den Kampf gegen eine Bedrohung Israels gehen. Nobelpreisträger Elie Wiesel wird während der Tagung als “Wächter Jerusalems” ausgezeichnet, zum Dank für seine lebenslangen Bemühungen um das Wohl des jüdischen Volkes.

Peres beschrieb eine Friedenslösung in Nahost während seiner Ansprache als die wichtigste Aufgabe der Gegenwart. Ziel seien zwei Staaten für Israelis und Palästinenser, die friedlich Seite an Seite leben. “Alle anderen Lösungen sind gefährlich”, betonte der Friedensnobelpreisträger. “Es ist nicht schlecht, auch in politischen Angelegenheiten positiv zu sein, manchmal lohnt es sich, für die Vertrauensbildung auf Skepsis und Zynismus zu verzichten.”

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