Pentagon will Guantanamo-Häftlinge überprüfen

Das US-Verteidigungsministerium will mit der Überprüfung der auf dem US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba inhaftierten Terrorverdächtigen beginnen.

Dabei solle herausgefunden werden, welche Verdächtigen noch eine Gefahr darstellten, teilte ein Pentagon-Vertreter am Mittwoch in Washington mit. Er erwarte, dass einige Fälle innerhalb weniger Wochen behandelt werden könnten.

Nach einer geheimen Überprüfung durch ein Gremium aus drei Offizieren haben Guantanamo-Gefangene eine einjährige Bewährungsfrist, um unter Beweis zu stellen, dass sie keine Gefahr für die USA darstellen. Die Überprüfungen sind offenbar eine Reaktion auf internationale Kritik an den Haftbedingungen auf dem US- Stützpunkt.

Die „New York Times” hatte am Montag berichtet, die US-Behörden hätten die Bedeutung der Gefangenen in Guantanamo offenbar stark überbewertet. Unter den rund 600 Häftlingen sei kein einziges Führungsmitglied der Terrororganisation El Kaida. Die USA halten auf dem Stützpunkt Menschen aus rund 40 Ländern fest, die zum größten Teil während des Afghanistan-Kriegs im Herbst 2001 gefangen genommen wurden. Washington verwehrt ihnen den Status als Kriegsgefangene und damit auch den Schutz der Genfer Konventionen.

Die Militärtribunale wegen des Missbrauchs von Irakern durch britische Soldaten könnten im Irak in öffentlichen Verhandlungen stattfinden. Die Tribunale könnten „idealerweise in der Nähe der Tatorte” abgehalten werden, sagte der politische Direktor im britischen Verteidigungsministerium, Howard, am Mittwoch vor dem Verteidigungsausschuss des britischen Unterhauses. Derzeit laufen Ermittlungen in 79 Fällen, in denen Iraker möglicherweise von britischen Soldaten getötet, verletzt oder misshandelt wurden.

Nach einer geheimen Überprüfung durch ein Gremium aus drei Offizieren haben Guantanamo-Gefangene eine einjährige Bewährungsfrist, um unter Beweis zu stellen, dass sie keine Gefahr für die USA darstellen. Die Überprüfungen sind offenbar eine Reaktion auf internationale Kritik an den Haftbedingungen auf dem US- Stützpunkt.

Die „New York Times” hatte am Montag berichtet, die US-Behörden hätten die Bedeutung der Gefangenen in Guantanamo offenbar stark überbewertet. Unter den rund 600 Häftlingen sei kein einziges Führungsmitglied der Terrororganisation El Kaida. Die USA halten auf dem Stützpunkt Menschen aus rund 40 Ländern fest, die zum größten Teil während des Afghanistan-Kriegs im Herbst 2001 gefangen genommen wurden. Washington verwehrt ihnen den Status als Kriegsgefangene und damit auch den Schutz der Genfer Konventionen.

Die Militärtribunale wegen des Missbrauchs von Irakern durch britische Soldaten könnten im Irak in öffentlichen Verhandlungen stattfinden. Die Tribunale könnten „idealerweise in der Nähe der Tatorte” abgehalten werden, sagte der politische Direktor im britischen Verteidigungsministerium, Howard, am Mittwoch vor dem Verteidigungsausschuss des britischen Unterhauses. Derzeit laufen Ermittlungen in 79 Fällen, in denen Iraker möglicherweise von britischen Soldaten getötet, verletzt oder misshandelt wurden.

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