Pensionist erstreitet sich 1.600-Euro-Nachzahlung von den Wiener Netzen

Bei der Endabrechnung der Wiener Netzen kam es zu einem Fehler.
Bei der Endabrechnung der Wiener Netzen kam es zu einem Fehler. ©pixabay.com
Erwin Kaminek liegt im Clinch mit den Wiener Netzen. Als er er im letzten Jahr seinen Elektrofachmarkt in Wien-Leopoldstadt auflösen musste, flatterte eine saftige Nachzahlung ins Haus.

Im letzten September löste der Wiener Pensionist seinen kleinen Elektro-Laden im 2. Wiener Gemeindebezirk auf und übergab ihn wieder an die Hausverwaltung. Da er den Schlüssel gleich abgeben musste, fotografierte er die Zählerstände für Strom und Gas, ließ sich diese von der Hausverwaltung absegnen und kontaktierte die Wiener Netze.

Wiener Netze forderten 1.600 Euro Nachzahlung

So weit so gut: Herr Kaminek rechnete mit einer kleinen Gutschrift, laut seinem Energieanbieter sollte er aber fast 1.600 Euro nachzahlen. Herr Kaminek beschwerte sich und reichte erneut alle Unterlagen ein.

Mehrere Beschwerden verzeichnet

Bei der e-Control kam es währenddessen zu mehreren Beschwerden bezüglich falscher Jahresabrechnungen. Bei einem kleinen Teil der Kunden sei es wegen einer EDV-Umstellung zu technischen Problemen gekommen, hieß es von Seiten der Wiener Netze.

Die Probleme seien bis spätestens Juli 2018 behoben worden. So erhielt kürzlich auch Herr Kaminek eine korrigierte Abrechnung. Anstatt 1.600 Euro nachzuzahlen, durfte er sich über eine Erstattung von 170 Euro freuen.

 

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