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Pendeln zahlt sich aus: Beim Hauskauf im Wiener Umland sparen

Beim Hauskauf im Wiener Umland kann viel Geld gespart werden.
Beim Hauskauf im Wiener Umland kann viel Geld gespart werden. ©pixabay.com (Sujet)
Wer im Umland von Wien sesshaft werden möchte, kann beim Hauskauf ordentlich sparen. In vielen "Speckgürtel"-Gemeinden finden sich - im Vergleich mit der Bundeshauptstadt - Einfamilienhäuser zu leistbaren Preisen.

Dank guter Anbindung und mobilem Arbeitsplatz ist Wohnen direkt am Arbeitsort heutzutage nicht mehr zwingend notwendig. immowelt.at hat die Angebotspreise von Einfamilienhäusern in zehn ausgewählten Orten im Wiener Umland analysiert und festgestellt, dass man beim Hauskauf viel Geld sparen kann.

Stockerau lockt mit preiswerten Immobilien

Bereits bei einer relativ kurzen Pendeldauer von einer halben Stunde ist die Ersparnis groß. Statt 550.000 Euro in Wien kosten Häuser in Stockerau im Median 330.000 Euro - sogar als Neubau. Bestandsimmobilien sind in der Regel nochmal preiswerter, oftmals müssen Käufer aber auch noch Geld für Renovierungen reinstecken.

Neben Stockerau lässt es sich im 30-Minuten-Gürtel ebenso in Korneuburg und Gerasdorf bei Wien sparen. Dort haben Käufer bis zu 20 Prozent weniger Kosten beim Hauskauf. Auch dort gilt: Es werden viele Häuser neu gebaut, die aber dennoch deutlich günstiger sind als vergleichbare Immobilien direkt in der Hauptstadt.

Klosterneuburg teureres Pflaster als Wien

Wer 30 Minuten aus Wien herausfährt, spart allerdings nicht automatisch: So zahlen Käufer in Klosterneuburg im Median 700.000 Euro und somit 27 Prozent mehr als in Wien. Das Immobilienangebot ist sehr hochwertig, teils luxuriös, und die Kaufpreise dementsprechend hoch.

Ebenso teurer wird es in Perchtoldsdorf (+19 Prozent), Mödling (+11 Prozent) und Brunn am Gebirge (+6 Prozent). Die Orte sind unter anderem beliebte Weinorte, was sich auf die Nachfrage und letztendlich auf die Kaufpreise für Immobilien auswirkt.

In der 40-Minuten-Zone bis zu 30 Prozent weniger Kosten

Auch 40 Autominuten Entfernung von Wien ist der Preisunterschied groß: So bieten Strasshof an der Nordbahn (-30 Prozent) und Bad Vöslau (-14 Prozent) großes Sparpotenzial. In Strasshof an der Nordbahn kosten Häuser im Median 383.000 Euro und in Bad Vöslau im Median 473.000 Euro. Dank guter Anbindung nach Wien und Glasfaserausbau sind dort sowohl Homeoffice als auch regelmäßiges Pendeln problemlos möglich. Zudem finden dort Käufer zahlreiche neu gebaute oder kernsanierte Objekte vor, die trotzdem deutlich günstiger als innerhalb der Hauptstadtgrenze sind. Bei Objekten aus älterer Bausubstanz lässt sich zum Teil noch mehr sparen, allerdings sollten Käufer die Summe für potenzielle Renovierungskosten nicht unterschätzen.

Eine Ausnahme bildet Baden: Der Kurort mit seinem berühmten Casino ist trotz 40-minütiger Fahrtzeit 16 Prozent teuer als Wien. Käufer finden dort oftmals Villen und Neubauten vor. Dementsprechend sind die Kaufpreise höher und liegen im Median bei 637.000 Euro

(Red)

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