"Patchwork aus Sternen": Kunst-Projekt setzt Zeichen für vereintes Europa

Das Projekt will ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen.
Das Projekt will ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen. ©VARTA/Fellner
In Wien wird künftig ein Fahnen-Kunstprojekt gegenüber dem Museumsquartier zu sehen sein. Dieses soll ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen.

Ein "Patchwork aus unterschiedlichen Sternen" erwartet Passanten künftig gegenüber dem Museumsquartier. Das Kollektiv "Wiener Times" hat am "Varta Haus" ein Fahnen-Kunstprojekt realisiert, das "ein inter- bzw. transkulturelles und liberales Netzwerk repräsentiert, in dem soziale Kategorien von Ethnie, Alter, Geschlecht, Sexualität und Klasse in einen lebendigen und vielfältigen Dialog treten".

Mitgliedsstaaten der EU in einem Stern vereint

Die Stern-Fahnen zeigen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union in einem einzigen Stern vereint. "Als Unternehmer stehe ich in der Gesellschaft für ein geeintes und starkes Europa", betont Michael Tojner, CEO der Industriegruppe Montana Tech Components, zu der unter anderem die Varta AG gehört, in einer Aussendung. Bereits im Frühjahr hatte er an seinem Firmengebäude eine künstlerische Arbeit von Heimo Zobernig präsentiert.

Die Idee wurde in Handarbeit in Anlehnung an das klassische amerikanische Quilt-Design in der Patchwork-Technik umgesetzt, wie es am Dienstag hieß. Dabei wurden die verwendeten Materialien und Stoffe in unterschiedlichen Ländern Europas produziert.

"Wiener Times" wurde von Susanne Schneider und Johannes Schweiger gegründet. Schweiger studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien, arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und materieller Kultur und war u.a. an Ausstellungen im mumok und im ACF London beteiligt. Die Textildesignerin Schneider war für die Künstlergruppe Gelitin künstlerisch tätig.

(APA/Red)

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