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Passagierschiff rammte Reichsbrücke

Symbolfoto
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Ein deutsches Passagierschiff krachte Donnerstag Vormittag aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Pfeiler der Wiener Reichsbrücke - 19 Personen wurden dabei verletzt.

Bei einem Schiffsunglück auf der Donau in Wien sind am Donnerstagvormittag 19 Passagiere leicht verletzt worden. Das deutsche Passagierschiff „MS Viking Europe“ hat nach Angaben der Polizei einen Pfeiler der Reichsbrücke gerammt. Dabei wurde der Restaurantbereich beschädigt.

Das Unglück ereignete sich laut der Wiener Schifffahrtspolizei gegen 8.00 Uhr früh beim Wenden vor der Reichsbrücke. Dabei trieb dass Schiff ab und krachte mit dem Heck gegen einen Brückpfeiler. Es wurden 19 Personen leicht verletzt, sagte Oberst Robert Haas. Die betroffenen Passagiere des deutschen Schiffes – hauptsächlich Amerikaner, Briten und Kanadier – erlitten Prellungen und Hautabschürfungen. Ein Koch zog sich durch den Aufprall leichte Verbrennungen zu.

Das Schiff wurde bei der Schiffsanlegestelle der DDSG in Wien-Donaustadt festgemacht, sagte Haas. Die Schäden am Heck sowie an der Brücke seien nicht sehr schwer. Die „European Viking“ kam aus Dürnstein und wollte bei der Reichsbrücke wenden.

Psychologische Betreuung für Passagiere

Insgesamt waren auf der „MS Viking Europe“ 135 Passagiere an Bord – davon 129 Amerikaner, der Rest Briten und Kanadier – und 39 Besatzungsmitglieder. Alle 19 Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, die übrigen Betroffenen vom Wiener psychologischen Dienst betreut.

Das Schiff war auf der Reise von Amsterdam nach Budapest. In Wien wurde angelegt, um eine Stadtbesichtigung zu machen.

Zweiter Kapitän am Ruder

Die Einvernahmen liefen Donnerstag Vormittag weiter. Eine Vermutung über die Ursache wäre noch zu früh, sagte der Kommandant des Donaudienstes der Polizei, Oberst Robert Haas. Laut Haas war nicht der erste Kapitän, sondern der zweite am Ruder. Er ist schwer geschockt und wird ebenfalls psychologisch betreut.

Einer der verletzten amerikanischen Passagiere meinte: „Es war nicht die Schuld des Kapitäns, es war ein Unfall.“

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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