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Parken wird immer teurer

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Eine Erhebung des ÖAMTC zum Thema Garagenpreise lässt aufhorchen. Manche Betreiber erhöhten die Preise um bis zu 75 Prozent! Der Verkehrsclub rät zum Preisvergleich.

“Der Markt ist in Bewegung”, meint ÖAMTC-Experte Alfred Obermayr. “Es hat sich gezeigt, dass Preise lokal durchaus auch sinken können.” Vor allem in Gebieten, in denen entweder genug freie Parkplätze vorhanden sind, wie etwa im 22. Bezirk oder, in denen Garagen nicht oder nur sehr ungern angenommen werden, kommt es zu Kostensenkungen. Letzteres war vor allem im Bereich des 15. und 16. Bezirks der Fall, jedenfalls in den vergangenen Jahren.

Von 2003 bis 2005 zeigten 50 Prozent der Garagen in Fünfhaus und Ottakring einen Abwärtstrend; eine Folge der – zumindest aus Betreibersicht – völlig unbefriedigenden Auslastung. Mit der Einführung der flächendeckenden Kurzparkzone in Fünfhaus vom Gürtel bis zur Schmelz und von der Gablenzgasse bis zum Westbahnhof stieg offenbar die Auslastung und dementsprechend auch der Preis. “Seither beobachten wir eine Trendumkehr, die sicher auf die künstliche Verknappung der Parkplätze zurückzuführen ist”, analysiert Obermayr. “Eine der Garagen in unmittelbarer Umgebung der Stadthalle verzeichnete seit dem Vorjahr sogar eine Verteuerung von über 60 Prozent.” Auch jene Garage, die seit 2003 beim Preis prozentuell am stärksten von ganz Wien zulegte, die Tiefgarage in der Weinheimergasse, liegt im 16. Bezirk. Mit einer Preiserhöhung um mehr als 75 Prozent, von vormals 47,2 auf 83 Euro, liegt sie an der Spitze der Statistik.

So gestalten sich die Wiener Parkgebühren im Vergleich

Erwartungsgemäß am teuersten parkt es sich laut ÖAMTC-Erhebung innerhalb der Zweierlinie, also im 1. Bezirk: Hier ist im Schnitt mit 250 Euro monatlich zu rechnen, moderate Preiserhöhung zwischen zwei und drei Prozent werden großteils jährlich vorgenommen.

In den Kurzparkzonen-Bezirken, 2. bis 9. und 20., beträgt die Monatsmiete im Sommer durchschnittlich 130 Euro. Von den Vororten stechen der 13. und der 18. Bezirk mit durchschnittlich 143 Euro deutlich aus dem allgemeinen Vororte-Schnitt hervor. In den beiden Bezirken sind die Preise mit einer durchschnittlichen Erhöhung um fünf Prozent die stabilsten seit 2003.

Die übrigen Vororte weisen eine durchschnittliche Monatsmiete von 84 Euro auf. Die Preise divergieren hier selbst in den einzelnen Bezirken erheblich. Auch die Preisentwicklung schwankt von minus 40 Prozent bis plus 75 Prozent. “Preisvergleiche sollten hier unbedingt vorgenommen werden. Es gibt erhebliche Unterschiede auch bei Garagen, die nur wenige Meter voneinander entfernt sind”, empfiehlt ÖAMTC-Experte Alfred Obermayr abschließend.

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