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Parken ist wichtig für Wiener Wirtschaft

Ich drehe schon seit Stunden am Parkplatz meine Runden ...
Ich drehe schon seit Stunden am Parkplatz meine Runden ... ©Bilderbox
Ausreichend Parkplätze für Pkws zu schaffen: Das sei unabdingbar. Verkehrsstadtrat Schicker kritisiert deswegen, dass Garagenprojekte immer wieder boykottiert werden.

Parken ist wichtig für die Wiener Wirtschaft. Deswegen gilt es, ausreichend Abstellmöglichkeiten für Pkws zu schaffen. Das betonten Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker und Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien am Mittwoch zum Auftakt des dreitägigen Kongresses der European Parking Association (EPA). Kritik übten sowohl Schicker als auch Jank an Initiativen, die in der Vergangenheit immer wieder Garagenprojekte scheitern ließen.

Allein in den vergangenen drei Jahren seien innerhalb des Gürtels fünf Projekte mit insgesamt 1.300 Stellplätzen geplatzt. “Man muss Menschen, die ihren Pkw parken wollen, auch den entsprechenden Raum zur Verfügung stellen”, forderte der Verkehrsstadtrat. Denn für eine Stadt sind eine Verkehrsinfrastruktur und ausreichende Parkmöglichkeiten wichtig, stellen sie doch die Versorgung sowie die Erreichbarkeit von Geschäften sicher.

Einkaufsstraßen vs. Einkaufszentren

“Wien ist stark geprägt durch ein breites Einkaufsstraßennetz”, erklärte Jank. In Studien wurde festgestellt, dass Autofahrer drei- bis viermal auf der Suche nach einem Parkplatz kreisen, dann die Straße verlassen und dort nicht einkaufen. Diese potenziellen Kunden wandern in Folge zu Einkaufszentren ab, wo eine ausreichende Zahl an Stellplätzen verfügbar sei. Schickers “Sorgenkind” in Sachen Parkplätzen: Die sogenannten Gründerzeitviertel entlang des Gürtels, wo die Straßen sehr eng sind und damit der Raum für Abstellplätze sehr gering ist.

Die Präsidentin der Wirtschaftskammer hinterfragte auch die Sinnhaftigkeit der Ausweitung der Kurzparkzonen auf 22.00 Uhr: “Das ist zu lange”, sagte sie. Vor allem für die Gastronomie und die “Unterhaltungsbranche” wie Theater oder Kino, wäre diese Reglung von Nachteil. Wie wichtig ausreichende Parkmöglichkeiten sind, zeigen auch die Zahlen: Pro Tag pendeln 200.000 Menschen nach Wien – meist mit dem Auto. Zusätzlich wird bis 2035 die Bundeshauptstadt um 300.000 Einwohner wachsen. Laut Jank wäre ohne ausreichende Parkmöglichkeiten die Konsequenz: “Immer mehr Menschen werden immer länger Parkplatz suchen.”

230 Garagen mit 75.000 Stellplätzen

Insgesamt gibt es in Wien etwa 230 Garagen mit rund 75.000 Stellplätzen, sowie zahlreiche Park & Ride-Anlagen an den Stadträndern. Diese Anlagen ermöglichten den Pendlern aus dem Umland auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und so “die volle Qualität der Stadt zu genießen”, so Schicker. Derzeit seien mehrere Park & Ride-Anlagen in Planung, so werde unter anderem demnächst der Spatenstich bei der U1-Station Aderklaaerstraße erfolgen.

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