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Parked - gestrandet - Trailer und Kritik zum Film

Sozialdramen können zur Weinerlichkeit und falscher Betroffenheit neigen. Wie man jedoch von Außenseitern erzählt, ohne in Sentimentalität zu versinken, beweist der irische Dokumentarfilmer Darragh Byrne meisterhaft in seinem bewegenden Spielfilmdebüt "Parked - gestrandet". Ab Freitag im Kino. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Den Filmtitel kann man wörtlich nehmen: Fred (großartig: Colm Meaney) ist nach Jahren in England wieder in seine irische Heimatstadt zurückgekehrt. Ohne Wohnung und Job lebt der Uhrmacher in seinem Auto auf einem Parkplatz mit Meerblick. Fred hat sich in seiner prekären Situation eingerichtet. Der stille, nachdenkliche Typ wäscht sich in öffentlichen Toiletten, rasiert sich jeden Morgen im Auto und gießt regelmäßig seine winzige Zimmerpflanze. Ordnung muss sein, auch auf dem Parkplatz.

“Parked – gestrandet”: Der Parkplatz als sozialer Abstellplatz

In diese stillgelegte, fast schon wieder beschauliche Existenz kommt erst Bewegung, als Fred den Junkie Cathal (Colin Morgan) kennenlernt. Eine zerbrechliche Freundschaft bahnt sich an. Als Fred dann im Schwimmbad der Musiklehrerin Jules (Milka Ahlroth) begegnet, gehen die Uhren in seinem Leben bald komplett anders. Jetzt muss er nur noch seine Scheu überwinden und Mut beweisen – auch mal den Sprung wagen in unbekannte Gewässer.

Regisseur Darragh Byrne erzählt mit viel Gespür für Nuancen die Geschichte eines beharrlichen Mannes, der in einer Sackgasse feststeckt, aber nicht aufgibt. Das mehrfach ausgezeichnete Sozialdrama ist ganz auf den großartigen Hauptdarsteller Colm Meaney (“Star Treck”, “The Snapper”) zugeschnitten. Der in Dublin geborene Mime entfaltet scheinbar mühelos ein großes emotionales Spektrum.

Nachdenklich und in sich gekehrt sitzt er zu Beginn am Meer und schreibt Tagebuch. Mit Zornesröte im Gesicht schlägt er die Dealer nieder, die seinen Freund Cathal bedrängen. Überrascht, aber überglücklich steht er schließlich seiner neuen Liebe Jules gegenüber. Da blitzen die Augen, als wäre er ein junger Liebhaber. Und der windumtoste Parkplatz am Meer ist ganz weit weg.

(APA)

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