Paranormal Activity - Die Gezeichneten: Kritik und Trailer zum Film

Der Horrorstreifen ist ein Spin-Off der "Paranormal Activity"-Reihe. Hier erfährt der junge Jesse, dass die ältere Dame, die unter ihm wohnte, ermordet wurde. Begleitet von seinen Freunden sucht Jesse die Wohnung der Toten auf um herauszufinden, was der Grund für den Mord gewesen sein kann. Die Jugendlichen finden okkulte Gegenstände und sogar ein Foto von Jesse. In der anschließenden Nacht plagen ihn schlimme Albträume. Nach rätselhaften Veränderungen machen sich Jesses Angehörige große Sorgen um ihn und suchen Rat bei Ali, die als Kind bereits eine Begegnung mit dem Bösen hatte. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Regisseur Oren Peli gelang 2009 ein veritabler Hit: 15.000 US-Dollar nur betrug das Budget seines Debüts, “Paranormal Activity”, das aber 200 Millionen Dollar einspielen sollte. Die “Found Footage”-Ästhetik wurde folgerichtig auch bei den drei Sequels beibehalten. Am Donnerstag startet mit “Die Gezeichneten” anstatt einer Fortsetzung ein Spin-off in den heimischen Kinos.

Inhalt des Films

Oxnard, Kalifornien, das große Los Angeles ist nicht weit. Jesse (überzeugend in seiner ersten Kinorolle: Andrew Jacobs) platzt vor Stolz: Eben hat er das Abschlusszeugnis der Highschool entgegennehmen dürfen, was am Abend kräftig gefeiert wird. Jesse gehört zur Latino-Community des Ortes, genauso wie seine besten Freunde. Man merkt den jungen Leuten ihre Lebensfreude an, und auch in Sachen Humor kann man Hector, Ali und den anderen nichts vormachen. Was dann aber passiert, darauf sind die unbedarften Kids nicht vorbereitet: Zunächst nur wundert man sich über unheimliche Geräusche, die über den Lüftungsschacht aus der Wohnung der Nachbarin herüberkriechen. Dann wird diese ermordet und Jesse hat plötzlich eine rote, kreisrunde Bisswunde am Arm.

Im völlig heruntergekommenen Apartment der Ermordeten stoßen die Kids auf seltsame Gegenstände, eine Babykrippe und Unmengen an Blut. Offensichtlich stand die merkwürdige Dame mit unguten Kräften im Bunde. Der Zustand von Jesse verschlechtert sich indes zunehmend: Fand er es eingangs noch toll, über ihm plötzlich zugewachsene Superkräfte zu verfügen, mit denen er selbst die übelsten Gangster locker durch die Luft fliegen lässt, so ängstigt sich Jesse nun immer mehr angesichts all der unerklärlichen Vorgänge. Schließlich machen sich seine Freunde daran, ihn von den Dämonen zu befreien, die sich anscheinend seiner bemächtigt haben. Das Austreibungs-Ritual aber geht ordentlich schief.

Kritik zu “Paranormal Activity – Die Gezeichneten”

Auch bei den “Gezeichneten” ist man zunächst dankbar für die durch einfachste, per Handkamera eingefangene, körnige Bilder erzeugte authentische Anmutung, die denkbar weit entfernt ist vom üblichen Hochglanz Hollywoods. Viele der Motive indes sind wohlbekannt aus anderen Horror-Streifen: von der quietschenden Kellerklappe bis zum mysteriösen Buch. Bisweilen ist das Geschehen von einer gewollten – oder unfreiwilligen? – Komik, mehr skurril denn unheimlich. Spätestens ab der Hälfte aber des nicht einmal 90 Minuten zählenden Werks, fällt es einem im Kinosessel in zunehmendem Maße schwer, den wackeligen, schwankenden Bildern der Handkamera zu folgen.

Die eigentliche Stärke der “Paranormal Activity”-Reihe, ihre fast schon dokumentarische Methode, wird hier zur Schwäche. Was schade ist – echte Fans aber nicht vom Genuss des Films abhalten sollte. Zumal diese mit Bezügen, etwa zum ersten Teil der Serie oder auch Anleihen bei Grusel-Klassikern wie “Der Exorzist” entschädigt werden. Fans weltweit dürfen sich zudem nach diesem Appetitanreger auf mehr freuen: Für den Herbst 2014 nämlich ist bereits der reguläre fünfte Teil dieser so erfolgreichen wie für das Genre relevanten Reihe angekündigt.

Trailer zu “Paranormal Activity – Die Gezeichneten”

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