Paragleiter aus Wien und Hängegleiter aus NÖ bei Abstürzen in Kärnten schwer verletzt

Auch ein Wiener verletzte sich schwer beim Absturz mit seinem Paragleitschirm in Kärnten.
Auch ein Wiener verletzte sich schwer beim Absturz mit seinem Paragleitschirm in Kärnten. ©AP (Sujet)
Drei Verletzte gab es am Samstag in Kärnten bei Unfällen mit Paragleitern. Ein 49-jähriger Paragleiter aus Wien kollidierte im oberen Drautal mit einem 65-jährigen Drachenflieger aus Deutschland. Auch ein 45-jähriger Deutscher verunglückte: Er prallte gegen den Stamm einer Berglärche und blieb dann in der Baumkrone hängen. Am Samstagabend stürzte zudem ein niederösterreichischer Hängegleiter-Pilot ab. Er wurde lebensgefährlich verletzt.

Der 45 Jahre alte Angestellte aus Deutschland startete laut Mitteilung der Landespolizeidirektion Kärnten auf der Embergeralm in Richtung Greifenburg im Bezirk Spittal. Fehlender Aufwind und ein Flugfehler ließen ihn gegen eine Lärche fliegen, in deren Krone er sich verfing. Er blieb in einer Höhe von rund vier Metern hängen. Ein Wanderer hörte den Aufprall und setzte einen Notruf ab. Der Pilot wurde mit Verletzungen im Bereich des Kiefers und des Sprunggelenkes ins Klinikum Klagenfurt gebracht.

Im Bereich des Scharnik-Sudgrates der Kreuzeckgruppe kam es in der Luft zu einem Zusammenstoß eines 65-jährigen Drachenfliegers aus Deutschland und eins Paragleiterpiloten. Beide Piloten zogen den Rettungsfallschirm und stürzten aus rund 150 Metern auf den Boden. Dabei erlitt der Wiener Prellungen im Bereich der Wirbelsäule. Er alarmierte die Bergrettung und stieg selbstständig bis zur nächsten Berghütte ab. Der Mann musste jedoch mit dem Rettungshubschrauber C7 ins Bezirkskrankenhaus Liezen geflogen werden. Der aus Deutschland stammende Drachenfliegerpilot erlitt Prellungen im Halsbereich, an den Rippen und am linken Unterarm und wurde von der Bergrettung Oberes Drautal ins Tal begleitet.

Hängegleiter-Pilot in Kärnten abgestürzt: Lebensgefährlich verletzt

Ein niederösterreichischer Hängegleiter-Pilot hat sich am Samstagabend bei einem missglückten Startmanöver auf dem Flugplatz St. Marein (Bezirk Wolfsberg) lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der 36-Jährige sei aus einer Höhe von fünf bis sechs Metern zu Boden gestürzt, nachdem es bei der Anfahrt zu Turbulenzen gekommen war, teilte die Landespolizeidirektion Kärnten mit.

Der Hängegleiter war gegen 17.55 Uhr im Schlepptau eines von einem 47-Jährigen aus Wiener Neustadt gelenkten Ultraleichtflugzeugs gestartet. Dieses sollte den 36-Jährigen in die Höhe bringen, wo er sich für den Flug hätte ausklinken sollen. Durch eine Windböe kam es bei der Anfahrt zu Turbulenzen, weswegen sich der Hängegleiter-Pilot frühzeitig ausklinkte. Er verlor die Herrschaft über das Fluggerät, dessen linken Flügel es nach oben zog, danach schmierte der Hängegleiter nach rechts ab und kam es zum Absturz.

Anwesende leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettung. Der Mann wurde nach Erstversorgung ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

(APA/Red)

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