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Papst warnt vor Resignation gegenüber Terror

Papst Johannes Paul II. hat am Montag in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzrede des Jahres davor gewarnt, vor dem Terrorismus zu resignieren.

„Wir dürfen uns niemals damit abfinden, dass die Gewalt den Frieden als Geisel nimmt”, sagte der Heilige Vater. Deshalb solle man ein wirksameres System der kollektiven Sicherheit entwickeln, in dem die UNO die ihr zustehende Rolle einnehme.

„Eines ist jedenfalls sicher: Der Krieg löst nicht die Konflikte zwischen den Völkern!”, rief der Papst aus. Jede Zivilisation, die diesen Namen verdiene, müsse Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung „kategorisch ablehnen”. Es gelte, die Lektionen aus der jüngsten und der weiter entfernten Vergangenheit zu ziehen.

Ausführlich ging der Papst auf den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ein. Dieses ungelöste Problem destabilisiere die gesamte Region und bringe den betroffenen Menschen unsagbares Leid. Nur die Rückkehr an den Verhandlungstisch und eine „konkrete Einmischung” der internationalen Gemeinschaft könne den Beginn einer Lösung bringen. Mit Blick auf den Irak-Konflikt betonte der Papst, dass nun die Souveränität des Landes gefestigt werden müsse.

Zur Lage der Religionsgemeinschaften in Europa beklagte der Papst, es sei „in einigen Ländern” eine Haltung zu beobachten, die zu einer Gefahr für die umfassende Respektierung der Religionsfreiheit werden könne. Bei dieser Tendenz berufe man sich oft auf das Prinzip des „Laizismus”, spielte das Kirchenoberhaupt auf die Lage in Frankreich und Belgien an.

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