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Papst wäscht Füße und betet Kreuzweg

Papst Franziskus war am Gründonnerstag zur Fußwaschung in der Strafanstalt Rebibbia.
Papst Franziskus war am Gründonnerstag zur Fußwaschung in der Strafanstalt Rebibbia. ©AP
Am heutigen Karfreitag erinnert Papst Franziskus traditionell mit Tausenden Menschen an das Leiden und Sterben Jesu. Höhepunkt der Festlichkeiten wird der Kreuzweg am Kolosseum am Abend sein. Am Gründonnerstag war das Kirchen-Oberhaupt noch bei der alljährlichen Fußwaschung für Gefängnisinsassen.
Gründonnerstag: Papst bei Fußwaschung
Chrisammesse mit 3.000 Geistlichen

Die Osterfeierlichkeiten sind der Höhepunkt des Kirchenjahres und besonders im Vatikan wird dieses Fest mit vielen Veranstaltungen begangen. So leitete Papst Franziskus am Gründonnerstag bereits eine Chrisammesse mit 3.000 Geistlichen im Petersdom. Am Nachmittag wurde dann im der römischen Strafanstalt Rebibbia zur traditionellen Fußwaschung erwartet.

Erinnerung an letztes Abendmahl

Zwölf Insassen – sechs Frauen und sechs Männern aus verschiedenen Ländern – wusch das Kirchenoberhaupt die Füße. Diese Geste soll an das letzte Abendmahl Jesu erinnern, bei dem dieser seinen zwölf Jüngern als Zeichen der Demut und Liebe die Füße gewaschen haben soll.

Zu den zwölf Gefängnisinsassen, denen Papst Franziskus die Füße gewaschen hat, zählt auch ein afrikanisches Showgirl. Die Kongolesin Sylvie Lubamba war 2014 wegen Betrugs mit Kreditkarten wohlhabender Bekannten festgenommen worden. Die 43-Jährige hatte an einigen bekannten TV-Sendungen teilgenommen.

In der Strafanstalt Rebibbia sitzen derzeit 2.100 Häftlinge ein. Berühmt wurde das Gefängnis durch Ali Agca, der versuchte Johannes Paul II. umzubringen. Der ehemalige Papst besuchte Agca in Rebibbia und verzieh ihm mit einer Umarmung.

Kolosseum eingerüstet

Am Karfreitag wird wie jedes Jahr der Kreuzweg am Kolosseum begangen. Die 14 Stationen sollen an den Leidensweg Christi erinnern. Der Kreuzweg ist die längste der Osterliturgien und dauert beinahe drei Stunden. Diese Mal wird es allerdings eine optische Veränderung geben: Das Kolosseum ist aufgrund von Restaurierungsarbeiten komplett eingerüstet.

Der Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten wird die Messe am Sonntag auf dem Petersplatz sein. Der Segen “Urbi et Orbi” wird über TV- und Radiostationen in die ganze Welt übertragen.

130.000 Besucher erwartet

Auch in Jerusalem laufen die Feierlichkeiten zum Karfreitag. Im Beisein des lateinischen Patriarchen Fouad Twal begingen Gläubige in der Grabeskirche die katholische Liturgie zur Erinnerung an das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Der Überlieferung zufolge wurde die Grabeskirche an jener Stelle errichtet, an der er gekreuzigt wurde.

Ab Mittag wollen Gläubige den Leidensweg Jesu nachempfinden: Bei einer Prozession durch die Via Dolorosa gehen Gläubige die Stationen auf dem Kreuzweg ab. Für die Feierlichkeiten des jüdischen Pessach- und des christlichen Osterfestes werden in Israel nach Angaben des Tourismusministeriums rund 130.000 Besucher erwartet. (APA/red)

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