Papst ruft nach Anschlag zu Dialog auf

Papst Johannes Paul II. hat nach dem tödlichen Bombenanschlag auf den tschetschenischen Präsidenten Achmad Kadyrow zum Dialog in der russischen Kaukasusrepublik aufgerufen.

In einem Kondolenzschreiben drückte er am Dienstag der Familie Kadyrows sein Mitgefühl aus. Johannes Paul forderte alle am Tschetschenien-Konflikt Beteiligten auf, den Weg des Dialogs und der Versöhnung zu gehen.

Der moskautreue Kadyrow war am Sonntag bei einem Bombenanschlag im Stadion von Grosny getötet worden. Dem Anschlag fielen nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums sechs weitere Menschen zum Opfer. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Die Behörden vermuten jedoch tschetschenische Separatisten hinter der Bluttat.

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