Pakistan: Vergiftetes Wasser

Mehr als 30 Menschen sind in Südpakistan durch verunreinigtes Wasser ums Leben gekommen. Das gab heute die UN-Organisation UNICEF in Genf bekannt.

Durch vergiftetes Wasser sind in der südpakistanischen Stadt Hyderabad mindestens 34 Menschen, darunter 20 Kinder gestorben. Zwischen 4.000 und 5.000 Menschen wurden in die örtlichen Krankenhäuser eingewiesen, teilte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Dienstag in Genf mit. Es werde befürchtet, dass weitere Tausende erkrankt seien, hieß es. Nach Angaben von UNICEF-Sprecher Damien Personnaz begann das Drama Ende Mai. Das örtliche Wassersystem war durch einen nahe gelegenen See verunreinigt worden. Hyderabad ist mit 1,8 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Pakistans.

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