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Pakistan übergibt El-Kaida-Mitglieder an USA

Pakistan hat den US-Behörden rund 20 mutmaßliche El-Kaida-Mitglieder übergeben, die bei Razzien in der vergangenen Woche festgenommen wurden.

Wie ein ranghoher Geheimdienstbeamter in Islamabad am Sonntag mitteilte, befindet sich darunter möglicherweise einer der wichtigsten Vertrauten des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden. Den Angaben zufolge weist der am Donnerstag gefasste Mann große Ähnlichkeit mit Abu Subaidah auf, einem ranghohen Befehlshaber des El-Kaida-Netzwerks.

Der 30-jährige Subaidah hatte sich vermutlich nach dem Sturz des Taliban-Regimes von Afghanistan nach Pakistan abgesetzt, um von dort aus das El-Kaida-Netzwerk neu aufzubauen. Er gilt mittlerweile als der eigentliche Kopf der Terrororganisation. Sollte sich bestätigen, dass er den Behörden ins Netz ging, wäre dies die bislang bedeutendste Festnahme eines El-Kaida-Mitglieds. Pakistanische und amerikanische Beamte waren am Sonntag weiter bemüht, die Identität des Mannes zu ergründen.

Dem pakistanischen Geheimdienst zufolge sollten die den Amerikanern übergebenen Gefangenen in Kürze zum US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba gebracht werden, wo bereits Hunderte mutmaßliche El-Kaida-Anhänger inhaftiert sind. Insgesamt wurden bei den jüngsten Razzien in Faisalabad und Lahore 60 Personen festgenommen, darunter 25 Araber und vier Afghanen.

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