Pakistan - Islamabad betont: Hilfe kommt bei Opfern an

Angesichts des weiter geringen Spendenaufkommens für die Flutopfer in Pakistan hat die Regierung in Islamabad erneut einen gewissenhaften Umgang mit den Hilfen versichert.
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Man überlege auch, ausländische Prüfer zu Überwachung der Verwendung von Spenden einzustellen, sagte Innenminister Rehman Malik am Mittwoch der britischen BBC. Keinesfalls würden die Hilfen in die Hände von Extremisten gelangen. Die Zurückhaltung der Spender war unter anderem mit der Angst vor Korruption und dem Einfluss der Taliban in Pakistan begründet worden.

Er versichere den Spendern, “dass wir überprüfbar sind”. Die Hilfe gehöre “den Armen, den Flutopfern”, sagte Malik. “Ich verspreche, dass sie bei ihnen ankommt.” Er sei sich auch der Gefahr bewusst, dass die Taliban ihren Einfluss in den Katastrophengebieten ausweiten könnten, indem sie dort als Helfer aufträten. Man werde es den Extremisten aber nicht erlauben, die Krise zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bisher nur 160 Millionen Dollar (124,4 Mio. Euro) Soforthilfe für Pakistan eingegangen – rund ein Drittel der erbetenen Summe. Die Vereinten Nationen hatten am Mittwoch vergangener Woche 459 Millionen Dollar (352 Mio Euro) Soforthilfe bei der internationalen Gemeinschaft angefordert.

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