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Pain & Gain - Kritik und Trailer zum Film

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und handelt von Daniel Lugo und Adrian Doorbal. Sie sind die Anführer der Sun Gym Gang, einer Gruppe von Bodybuildern, die sich mit einem Erpresserzirkel einlassen und eine Entführung durchziehen. Der Plan geht völlig schief und bald sehen sich die zwei Testosteronriesen massiven Problemen gegenüber, als eines ihrer Opfer fliehen kann und den Privatdetektiv Ed Du Bois auf ihre Fährte setzt. Alle Spielzeiten auf einen Blick

“Transformers”-Regisseur Michael Bay macht aus der realen Geschichte den zweistündigen, testosteron-geschwängerten Klamauk “Pain & Gain”, der zumindest in Ansätzen den Helden des Absurden – Quentin Tarantino und den Coen-Brüdern – nacheifert. 

Pain & Gain – Inhalt des Kinofilms

Fitnesstrainer Daniel Lugo (Mark Wahlberg, wie man ihn aus der Calvin-Klein-Webung kennt) hat die Nase voll von seinem mittelmäßigen Leben. Er will mehr. Schließlich ist er ein Doer, ein Macher, und Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wie seine Stimme aus dem Off mantramäßig vorträgt. Passend dazu flattern immer wieder Sternenbanner in dem wolkenlosen Himmel Floridas. Schon da beschleicht den Zuschauer Zweifel, ob das Ganze bitterböse Parodie oder ebensolcher ernster Patriotismus ist.

Daniels beide Bodybuilderkumpels, Paul Doyle (Dwayne Johnson) und Adrian Doorbal (Anthony Mackie), sind schnell überredet. Sie wollen den schwerreichen Victor Kershaw (Tony Shalhoub) entführen und um seine Millionen bringen. Das gelingt ihnen zunächst, doch dann geht doch so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Dass Victor den vermummten Daniel als seinen Personal Trainer erkennt, und Doyle beginnt mit der Geisel zu sympathisieren, ist nur der Anfang.

Kritik zu Pain & Gain

Bay präsentiert sein Trio als liebenswerte und zugleich menschenverachtende Loser, die auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Übergewichtige strafen sie mit Verachtung, der schwule Priester, der Doyle an die Muskeln will, wird derbe verprügelt. Und um sein Mainstreampublikum (“Transformers”, “Bad Boy”) nicht allzu enttäuschen, geizt Bay nicht mit derben Sprüchen auf Stammtischniveau. Schließlich geht es einzig um Geld, Muskeln und Sex – ohne Rücksicht auf Verluste. Pralle Brüste, knackige Hintern, Sexspielzeug und Kokspartys werden zum Lebenselixier der Jungs.

Dabei trägt “Pain & Gain” die deutliche Handschrift des einstigen Werbe- und Musikclipfilmers Bay. Mit Liebe zum Detail inszeniert er die Kulisse im Miami der 90er Jahre. Daniel trägt Krawatte zu Kurzarmhemd, Jeansshorts und Hüfttasche, fährt ein knallrotes Cabrio und trinkt aus einem Smiley-Kaffeebecher, dazu gibt Gangsta-Rap. Das ist eine Weile hübsch anzusehen. Über zwei Stunden aber können Szenerie und Musik die magere Story nicht ausgleichen. Trotz teils bizarr-komischer Szenen, slapstickartiger Gewaltexzesse und einem gewissen Wortwitz bleibt “Pain & Gain” Mainstream-Action für große Jungs.

(APA)

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