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Paar missbrauchte Kinder

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Pärchen wegen schweren Missbrauchs von Minderjährigen in U-Haft - Die 18-Jährige diente dem 45-jährige, mehrfach einschlägig vorbestraften Wiener als "Lockvogel".

Ein Lkw-Fahrer aus Wien ist wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und der Anfertigung von Pornobildern mit Minderjährigen in Untersuchungshaft genommen worden. Der mehrfach einschlägig vorbestrafte 45-Jährige soll seit Dezember 2002 vier Mädchen – das jüngste war erst zwölf Jahre alt – für Pornofotos missbraucht haben. Als „Lockvogel“ diente dem Mann seine 18 Jahre alte Freundin.

Fotos dokumentieren missbrauch

Die junge Frau sei von dem Verdächtigen abhängig und ihm auch sexuell hörig, hieß es von Seiten der Ermittler. Sie habe zugegeben, ihrem Lebensgefährten die minderjährigen Mädchen in dessen Auftrag „zugeführt“ zu haben. Die 18-Jährige sei aber auch am Missbrauch beteiligt gewesen, den das Paar mit zahlreichen Polaroidfotos und mit auf einem Handy gespeicherten Digitalbildern dokumentierte, sagte Oberstleutnant Karl Kmoch, Leiter des Kriminalkommissariats Zentrum-Ost, am Samstag. Sie sitzt jetzt ebenso in der Justizanstalt Josefstadt in U-Haft wie ihr Freund.

Opfer traumatisiert

Den Verdächtigen beschreiben Ermittler als „kranken Menschen mit einem krankhaften Trieb“. Die Pornobilder hat der Wiederholungstäter vermutlich für sich selbst aufgehoben. Hinweise, dass er Fotos veröffentlich hat, wurden nicht gefunden. Einige der Mädchen wurden ein oder zwei Mal missbraucht, andere über einen längeren Zeitraum, sagte Kmoch. Die Opfer seien erheblich traumatisiert.

Tatorte waren der Lkw des Verdächtigen sowie seine beiden Wohnungen. Drei der Opfer waren zwölf bis 13 Jahre alt – schwerer Missbrauch von Unmündigen ist mit bis zu zehn Jahren Haft bedroht. Ein weiteres Mädchen, das für Pornofotos herhalten musste, war zum Tatzeitpunkt 15.

13-Jährige gab entscheidenden Hinweis

Zur Ausforschung des Mannes führte das kurzfristige Verschwinden einer 13-Jährigen. Die Mutter erstattete Abgängigkeitsanzeige, weil das Mädchen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt nach Hause gekommen war. Die 13-Jährige erzählte danach zunächst, sie sei „entführt“ worden. Bei der Befragung durch die Polizei kam der sexuelle Missbrauch an den Tag.

Tatort war in diesem Fall der Lkw gewesen, das Mädchen konnte dazu vage Angaben machen. Komplizierte Ermittlungen mit langer Observation und Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen sowie die Aussage eines Taxifahrers, der sich an das Fahrzeug erinnerte, brachten die Kriminalisten nach eineinhalb Wochen auf die Spur des Mannes. Der hat ebenso wie seine 18-Jährige Freundin ein Geständnis abgelegt. Motiv sei die Befriedigung seiner krankhaften Triebe gewesen.

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