Ozonkonzentrationen in NÖ über Grenzwert

Nachrichten gibt es im Hinblick auf Ozonkonzentrationen.
Nachrichten gibt es im Hinblick auf Ozonkonzentrationen. ©APA/HARALD SCHNEIDER (Symbolbild)
In Niederösterreich wurden Ozonkonzentrationen festgestellt, mit denen man nun laut Ozongesetz nicht mehr unterhalb der Informationsgrenze liegt.

Eine Bitte kommt von der Wiener Umweltschutzabteilung. Sie möchte, dass man das Auto - sofern die Fahrt nicht unbedingt erforderlich ist - stehen lässt und auf die Öffis zurückgreift. Hintergrund ist eine erhöhte Ozonbelastung, wie aus einer Presseaussendung der Stadt Wien hervorgeht.

Ozonkonzentrationen in Himberg

Im Ozonüberwachungsgebiet 1 (Nordostösterreich) wurden demnach an der niederösterreichischen Messstelle Himberg Ozonkonzentrationen festgestellt, die über dem Wert von 180 µg/m³ als Einstundenmittelwert lagen. Das heißt: Die Informationsgrenze laut Ozongesetz ist überschritten.

Auf Grund der meteorologischen Situation ist für den morgigen Tag ein Gleichbleiben der Ozonbelastung zu erwarten. Weitere Überschreitungen der Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich am morgigen Tag können nicht ausgeschlossen werden.

Bedeutung von Ozonkonzentrationen

Aber was bedeuten Ozonkonzentrationen, die oberhalb der Informationsgrenze angesiedelt sind? "Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen." Aber: "Der normale Aufenthalt im Freien, z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich", so die Aussendung. Wer empfindlich ist, dem wird geraten, sich besonders im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration in dem Bereich, in dem man sich befindet, schlau zu machen. "Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich."

Einen Einblick in die derzeitige Höhe der Belastung an verschiedenen Messstellen erhält man online auf der Umweltbundesamt-Website sowie im ORF-Teletext (Seite 621). Mehr zur Wiener Luftqualität gibt es unter 01/4000-8820 sowie http://www.wien.at/ma22/luftgue.html.

(Red)

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