ÖVP fordert "Wien-Card" für Arbeitnehmer

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Als Vorbeugemaßnahme gegen Arbeitslosigkeit soll damit ein regelmäßiger „Qualifikations-Check“ und ein jährliches Bildungsguthaben von 200 Euro verbunden sein, so der Vorschlag der ÖVP.

Die Wiener ÖVP hat am Montag ihre Forderung nach Einführung einer „Wien-Card“ für Arbeitnehmer erneuert. Als Vorbeugemaßnahme gegen Arbeitslosigkeit soll damit ein regelmäßiger „Qualifikations-Check“ und ein jährliches Bildungsguthaben von 200 Euro verbunden sein, so Klubobmann Matthias Tschirf in einer Pressekonferenz. ÖVP-Sozialsprecher Walter Tancsits übte Kritik an der Effizienz des Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (WAFF).

Vielen Arbeitnehmern fehlt es laut Tschirf an Ausbildung und Qualifikationen. Die „Wien-Card“ sei ein Instrument, die eigenen Fähigkeiten zu testen und dann gezielt für Fortbildung zu sorgen. Derzeit werde oft der entgegengesetzte Weg gegangen. Erst wenn man arbeitslos geworden sei, werde man vom Arbeitsmarktservice (AMS) in alle möglichen Ausbildungen geschickt, die man oft gar nicht benötige. Tschirf kündigte zur Einführung der Karte einen Antrag im Gemeinderat am kommenden Donnerstag an.

Tancsits wies darauf hin, dass es unter den rund 82.000 Wiener Arbeitslosen viel mehr Langzeit-Jobsuchende gebe, als in anderen Bundesländern. Der WAFF kümmere sich zu wenig um diese Problematik, bei der eine schrittweise Heranführung an den Arbeitsmarkt gefragt sei.

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