Ottfried Fischer ist Polizeifan geworden

Früher sei er als „alter Linker“ der eingeschriebene Feind der Polizei gewesen, aber durch seine Rolle habe er Respekt vor deren Leistungen bekommen, sagte der Schauspieler.

Fernsehkommissar Ottfried Fischer weiß wegen seiner Krimi-Rollen Ordnungshüter mittlerweile zu schätzen. „Die Polizisten und der Fernsehkommissar sind inzwischen fast wie Kollegen“, sagte der 48-Jährige („Der Bulle von Tölz“, „Der Bestseller“) bei einem AP-Interview in Hamburg.

„Mein Verhältnis zur Polizei ist ein anderes geworden, seit ich einen Polizisten spiele“, stellte der Schauspieler fest. „Es ist putzig: Wenn ich mit dem Auto an der Ampel neben einem Streifenwagen stehe, begrüßt man sich kollegial.“ Selbst hätte er aber nach eigenen Angaben nie als Polizist arbeiten wollen: „Ich bin einer, der von den Menschen immer das Gute annimmt.“ Polizisten hingegen müssten wegen des Fahndungserfolgs stets vom Schlechten ausgehen.

Auch in seinem neuen Streifen„Mord auf Italienisch“ aus der Reihe „Der Bestseller“ bleibt Fischer Mördern auf der Spur, allerdings nicht als Polizist. Als Krimiautor versucht er, einen Mord in Friaul aufzuklären. Der Film wird am 8. November um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

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