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Oststeirer wegen Vergewaltigung verurteilt

Im Grazer Straflandesgericht ist am Dienstag ein Oststeirer wegen Vergewaltigung zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann soll eine Drogensüchtige zu sich in die Wohnung gelockt haben und dort über sie hergefallen sein. Der Angeklagte hatte sich nicht schuldig bekannt und von "freiwilligem Sex" gesprochen. Der 34-Jährige wird in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingeliefert.

Der Oststeirer hatte von Anfang an beteuert, es wäre alles freiwillig gewesen, er habe die Frau sogar noch mit ihrem Freund telefonieren lassen. Trotzdem schenkten die Geschworenen dem 34-Jährigen keinen Glauben. Der Beschuldigte war vor 14 Jahren wegen Mordversuchs an einer Prostituierten zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Damals hatte die Frau nur überlebt, weil er sie für tot gehalten hatte und die Schwerverletzte in einem Hotelzimmer zurückgelassen hatte.

Die Verhandlung hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Die Geschworenen befanden den Angeklagten einstimmig der Vergewaltigung für schuldig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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